Das Magazin für Eigenart
00:00:03: Ja, drehen Sie rein.
00:00:03: Drehen Sie ein!
00:00:07: Ja nun kommen sie doch.
00:00:12: Meine Güte sind los.
00:00:24: Die Tür ist doch offen.
00:00:25: was soll denn das?
00:00:29: Kommen Sie rein als... Aber ja doch abgeschlossen.
00:00:46: Dankeschön Danke Hallo Haben Sie geöffnet?
00:00:54: Ich habe gerade geöffnete.
00:00:57: Ja, herrlich.
00:00:58: Also ich darf mich vor... Ich hätte gerne und zwar ein Freund von mir hat Geburtstag und ich hätte gern klingelt es bei Ihnen jetzt?
00:01:15: Was kann ich denn helfen?
00:01:18: Sie kommen gerade recht!
00:01:19: Ich fahre hier gerade meinen Partner.
00:01:21: Die Tür ist zu uns, sie telefonieren hier unter dem Tisch also... Soll ich später nochmal?
00:01:26: Nein, bleiben Sie jetzt.
00:01:29: Also mein Schwager hat Geburtstag und er ist eher so der lustige Typ, der gerne auch mal für Stimmung sorgt.
00:01:40: Wenn die Feier ein bisschen eingeschlafen sind dann kommt er gerne mit einem kleinen Schwank um die Ecke oder singt man gern einen Lied aber kann leider kein Instrument.
00:01:51: hätten sie da was für mich?
00:01:57: Was spielten ihr schwager für ein Instrument?
00:02:01: Er spielt eben keinen Instrument.
00:02:02: Gar kein Instrument!
00:02:04: Er bräuchte irgendwas, wo er so drüber singen kann und nicht viel können muss.
00:02:13: Eigentlich gar nichts.
00:02:16: Sehr dummer Mensch.
00:02:19: Hier schauen Sie mal, was ich habe.
00:02:20: Ich hab hier von Simba den MMW.
00:02:25: Und wie nennt sich das eine Trompete?
00:02:27: Nein es ist keine Trompette, das ist kein Trompeter.
00:02:31: Das ist eine Rhythmusmaschine und ein Rhythmos Gerät.
00:02:37: Rhythmen auswählen.
00:02:38: Da könnt ihr drauf schlagen?
00:02:39: Nein, sie drücken hier die Tasten.
00:02:41: Sie haben eine Auswahl von Stilarten und dann können sie da... Ihr kann hier schwager da quasi sich einen musikalischen Teppich auslegen.
00:02:51: Das klingt sehr interessant!
00:02:53: Ja das ist der Interessant.
00:02:54: Das ist auch ein State of the Art könnte man sagen.
00:02:58: Ich habe sehr viel Geld dabei.
00:03:04: Was spielt, was hört ihr schwager denn so für Musik?
00:03:07: Zum Beispiel ab und zu ein Rock'n Roll.
00:03:10: Ja!
00:03:11: Ein Rock'N Roll.
00:03:13: Das könnte jetzt zum Beispiel auf dieser Maschine hier gespielt werden.
00:03:16: Können Sie mal Rock' N Roll... Selbstverständlich die Frau kann das nicht machen.
00:03:20: Hier zum Beispiel wenn sie wollen ein Rock n Roll.
00:03:25: Schön schön.
00:03:28: Ah ja, hier.
00:03:30: Das wäre jetzt der Rockenroll nicht wahr?
00:03:32: Schön!
00:03:33: Dann können Sie hier quasi mitsingen mit zum Beispiel.
00:03:39: Ja gefällt mir sehr gut.
00:03:42: oder zum Beispiel manchmal singt er gerne so... Manchmal möchte ich schon mit dir von Roland Kaiser.
00:03:50: Also ein Schlager?
00:03:50: Nicht wahr?
00:03:51: Ein Schlager.
00:03:51: Das könnten wir zum Beispiel mit diesem dieser Auswahl tastigieren.
00:03:55: Ich war Schlager Ach, schön.
00:03:59: Ja?
00:04:00: Das ist ja auch schon schmüssig!
00:04:02: Also das geht ins Ohr... Ja da können Sie zum Beispiel weiß ich nicht einen Kalmoik oder einen Haino.
00:04:10: Können sie da interpretieren?
00:04:11: Weil das sind mich mal kurz bitte.
00:04:15: Hier Schwarzbraun ist die Haselnuss.
00:04:19: Herrlich!
00:04:19: Schwarz braun bin auch... Sie haben aber auch eine sehr schöne Stimme.
00:04:23: Ja, ja, ja.
00:04:25: Schön.
00:04:28: vielleicht manchmal mag er auch so eher was getragen ist, einfach so zum Beispiel Tränen lügen nicht oder wenn ein Schiff vorüber fährt.
00:04:40: Oder zum Beispiel böhmischer Traum.
00:04:44: Ja, ich weiß nicht was sie meinen.
00:04:50: Sie wollen quasi einen Schlager.
00:04:53: Oder fast schon eine Ballade?
00:04:55: Eine Ballade!
00:04:58: Da hab' ich genau das Richtige für Sie hier.
00:04:59: Sie wählen hier einfach die Ballad aus und dann kommt... Schön!
00:05:17: And make it better.
00:05:20: Remember?
00:05:24: Schön, sehr schön.
00:05:26: Ja also ich bin schon fast überzeugt dieses Gerät zu nehmen.
00:05:33: Ich würde gerne ein bestimmtes Lied eigentlich noch... Beziehungsweise könnte dieses Gerät auch eine Literatursendung machen?
00:05:49: Da muss ich gucken, das hat mir noch niemand gefragt bisher.
00:05:52: Aber so einfach so dass man auf einen Knopf drückt und zwei Stunden lang Literatur Sendungen läuft... weil das macht mein Schwager auch sehr gerne!
00:06:01: Dass er einfach wenn die Stimmung sehr gut ist dann tut er so als wäre eine Radio-Sprecherin oder ein Sprecher und macht dann Literaturradio mit traurigen Texten.
00:06:14: Ja, nein, die Frau, da musst du jetzt mal gucken.
00:06:15: Ich war also hier... Also ich habe sehr viel Geld dabei.
00:06:20: Das ist schonmal nicht.
00:06:21: Nein!
00:06:22: Ist das Bauch?
00:06:24: Nein, keine Literatur sind es.
00:06:27: Das auch keine Literaturen sind.
00:06:28: Aber es muss doch vielleicht noch hier das hier könnte.
00:06:33: Nein, das ist auch keine ... Enttäuscht!
00:06:35: Nein, warten Sie doch mal.
00:06:37: Das ist auch keine Literatur-Sendung.
00:06:39: Ich weiß, das... Was?
00:06:42: Nein!
00:06:42: Das ist der Radl.
00:06:42: Das ist de la Bada.
00:06:44: Naja und das hier ist noch keine Literatursendung, ich war also doch hier in Foxtrot.
00:07:03: Mit Professordoktor Hartmut Eisenbad Und Magdalena Meisendrad.
00:07:14: Er hat ihn für Eigenart.
00:07:17: Nochmal Eisenbad und Meisendrat, das mag es in Ver Eikenort.
00:07:29: Kuhle Literatur nice interpretiert.
00:07:45: Das Magazin ist für Eigenart.
00:08:00: Vielleicht wird's gut?
00:08:02: Ja diese eine Dut von Basisalz ist ja auch vor kurzem gestorben nicht
00:08:06: wahr?!
00:08:07: Äh, wie bitte?
00:08:08: Diese eine Dut von Badesalz.
00:08:10: Der Typ der Mensch!
00:08:12: Das war da ein bisschen traurig.
00:08:13: Ja, Gerd Knebeln, ne?
00:08:14: Gerd Knäbeln.
00:08:16: Ja... Ja... Der ist gestorben.
00:08:20: Aber für den haben wir nicht gesungen.
00:08:22: Haben wir NICHT gesungen?
00:08:24: Machen wir vielleicht noch irgendwann.
00:08:25: Dabei tritten wir ja in die Fußstapfen auch so'n bisschen hier rein hinein mit der Literatur und der Sendung.
00:08:31: Ja stimmt.
00:08:32: Die haben ja lange zu zweit auch n Literatursendung gemacht Auf Radio Z. Herzlich willkommen, Eisenbad und Meisendrad am Stichwalttage-Eisenbad.
00:08:46: Es passiert viel in der Stadt.
00:08:48: Haben Sie schon gewählt?
00:08:49: Ich habe gerade gewählt!
00:08:50: Ich bin aus der Schule heraus gepurzelt hier direkt ins Studio.
00:08:53: Deswegen war ich auch zum ersten Mal in der Geschichte der Sendung überpünktlich könnte man sagen... Ich war sehr überrascht.
00:09:00: Es lag daran, dass ich mich vorbereitet hatte auf eine noch mal auf die ganze Schose mit der Wahl und dann war da nur ein Zettel mit zwei Möglichkeiten.
00:09:10: Das ging nur erstaunlich schnell her Eisenbad!
00:09:12: Ich habe in halbe Stunde eingeplant... Sie müssen es mir nicht sagen.
00:09:16: Ich war völlig überraszt, dass sie plötzlich ... ich war ja hier, ich hab mich sofort wieder angezogen als ich gesehen habe das die Tür des Schlosses, der Schlüssel im Schloss ist Herzlich willkommen.
00:09:29: Mein Name ist Eisenbad, mit mir zusammen ist Maisentrat.
00:09:33: Wir werden für Sie Texte heute ergründen und angucken.
00:09:37: wir haben auch verschiedene Sachen dabei Und ich möchte Ihnen um in das Thema einzuführen dass heute das Thema ist Möchte ich Ihnen was vorspielen Frau Maisentrad sind sie bereit?
00:09:46: Ja sicher immer.
00:09:47: Ich werde Sie heute quälen Mit diesen kleinen Exkursionen Und zwar hören Sie doch mal Was das hier ist zum Beispiel, ich hoffe es funktioniert jetzt gleich auf Anhieb.
00:09:59: Sonst blamier' ich mich bis aufs Knochen.
00:10:04: Ah!
00:10:04: Das ist ein bisschen... Es war sehr leise Eisbrei.
00:10:07: Das will ich mir noch mal lauter hören?
00:10:09: Ja, es ist sehr leiser.
00:10:11: Fahre ich's ja schon pernuch an.
00:10:12: Aha!
00:10:14: Lautstärke über den Schwellenwert heben werde ich gefragt.
00:10:17: Ich bitte darum.
00:10:17: Aha, machen wir den nochmal.
00:10:20: Also... Frau Meisendrat.
00:10:25: Das wars schon?
00:10:30: Sie haben so ein Nippelbord gebastelt wie Stefan Raab und die große für die Gruppe ihren großen Durchbruch.
00:10:36: Und was ist das?
00:10:38: Noch mal?
00:10:43: Oder das?
00:10:47: Also es hat einen Diminuitiv beim zweiten gewesen.
00:10:54: Wir kommen schon näher an Nürnberg hin.
00:10:59: Biberle ist Nürnberg, ne?
00:11:00: Küken haben wir als Single gesagt.
00:11:02: Ah!
00:11:02: Jetzt hat er es verraten.
00:11:04: Haben Sie's gehört?
00:11:05: Und Küken?
00:11:06: Das sind doch Single... Das ist eine Gemeinheit.
00:11:08: die sagen dazu was das ist.
00:11:10: Ach so ich sollte raten was gezeichnet wird.
00:11:13: Was ein Biberl isst.
00:11:14: Achso ja, aber das ist nicht ein Bibber.
00:11:16: Biberli.
00:11:17: Ein Bibberli.
00:11:19: Gluggelle.
00:11:19: Glugelle ist ein Kuhne.
00:11:20: Bibbelle.
00:11:22: Kuhn?
00:11:22: Glugelle, Bibbelle Harn und Henne?
00:11:25: Singelle und Küken.
00:11:27: Bei uns sagt man Ziebele, ziebelle, zibbele.
00:11:35: Eisenbad, ich bin verwirrt!
00:11:37: Auf jeden Fall sind wir im fränkischen... Was ist die genaue Bezeichnung für diesen Dialekt eigentlich heisenbad?
00:11:43: Also das war jetzt am Schluss was mittelfränkisch.
00:11:46: zuerst waren wir in Schwaben dann sind wir über Niederbayern.
00:11:50: haben wir uns vorgearbeitet zum Beispiel Ich nehme mal ein anderes Wort.
00:11:55: Sie müssen versuchen, das zu finden.
00:11:56: Ein anderes Wort?
00:11:57: Okay aber dann verraten wir es bitte auch nicht raus.
00:11:59: Das Thema heute ist Zieberle.
00:12:02: Ist ... Äh ähm ... Ja, mein großes Nippelboard heute dabei!
00:12:07: Ist Wörter.
00:12:07: Ja.
00:12:08: Äh eins noch nur um reinzukommen.
00:12:11: Ja ja, das macht Spaß.
00:12:13: Ja jetzt passen sie mal auf.
00:12:14: Wir fangen wieder... ich hoff dass die's nicht widerverraten, die bösen Menschen hier.
00:12:22: Daofuts Ohfots.
00:12:25: Da ohfots?
00:12:27: Ja, da ohfotz!
00:12:29: Das Ui-Scherzel... Ist das ein Tier wieder?
00:12:37: Nein.
00:12:39: Geben Sie mal noch einen Wort.
00:12:41: Es war eher so oberbayerisch nochmal hier im Schwäbischen.
00:12:46: Reifler.
00:12:48: Reifen?
00:12:50: Nein, vielleicht hier mal ins Tauberfränkische Knörzler.
00:12:56: Ach, ist das das Brotstück Ende?
00:12:59: Ja.
00:13:00: Korrekt!
00:13:00: Ja sehen Sie ich, die müssen ein bisschen näher kommen.
00:13:02: Im Mittelfränkischen.
00:13:03: Die müssen ein bißchen näherkommen dann wird ich es auch verstehen.
00:13:07: Knürbalei.
00:13:08: Knirbeläy.
00:13:09: Das ist ja schon fast mittelhochdeutsch.
00:13:11: Ich bin ja fast wie so'n moderner Vorname.
00:13:13: Knurbeleischmit.
00:13:17: Und hier im Mittelfränkischen ist es... ...knärzler der Knorz Das ist das ... Ein Wingerler.
00:13:26: Ein Wengerler, Knorz, Eisenbad!
00:13:28: Ja, das werden wir uns heute angucken.
00:13:31: Dialekte?
00:13:32: Dialekt ist das Thema.
00:13:34: Dialekt zu Dialekt haben Sie die Texte eingeschickt aber auch... Wir haben verschiedene O-Töne gesammelt in der ganzen Republik, aber auch in den Bergen.
00:13:46: Wir werden uns da mal angucken was es da eigentlich so gibt neben dem Norm Hochdeutschen.
00:13:52: Und da freue ich mich schon sehr drauf, wir haben auch hervorragende EBD, die MD Classics.
00:13:59: Einen an der Zahl und drei an der Zeit?
00:14:01: Die Walter-Neistecker Trilogie habe ich herausgefieselt.
00:14:04: Ah ja das ist ja vortrefflich!
00:14:07: Ja dann können wir auch mal in medias res gehen.
00:14:10: was wünschen Sie sich denn zu Anfangs?
00:14:12: Ach ich hab keine Wünsche.
00:14:13: es ist heute alles gut Alle Texten eben.
00:14:20: Also die, die... alle?
00:14:21: Wir fahren jetzt alle ab.
00:14:24: Diese müssen sich für ein... Ja fangen wir doch mit.
00:14:28: Wir können einen Telgin hören.
00:14:31: Vielleicht die Grenze, die Sprachgrenze?
00:14:33: Ja gerne!
00:14:37: Dann kannst du ja mal losgehen hier.
00:14:41: Ich komme aus Deutschland sagt er auf Schweizerdeutsch nach Jahren in der Schweiz.
00:14:50: Er sprach fast fließend dialect.
00:14:58: Es gibt einen Spruch.
00:14:59: Ich bin nicht sicher, ob meine Mitbewohner in der Erfundenheit oder ob es wirklich ein offizieller Spruch ist.
00:15:06: Aber auf jeden Fall geht's so.
00:15:08: Finger ab den Rösti haben wir noch nie zusammengekürtet.
00:15:13: Da heisst auf Deutsch so viel wie ... Finger weg von den Rösti.
00:15:18: Wir haben noch nie zusammenschweine gehütet und das bedeutet ... Kommen wir jetzt nach... Ähm, wir haben da nicht so viel mit den Ansturkern.
00:15:31: Dass es jetzt abbraucht wird und du mehr so näher kommst.
00:15:35: Ja, praktisch das kann man ja gleich anwenden im Club.
00:15:39: Ich denke mal vor sie werden irgendwie von der Seite blöd angemacht... ...im Club!
00:15:43: Nicht wahr?
00:15:43: Da tanzt sich so ein Gründiger hier an sie ran.
00:15:46: Ohne T-Shirt.
00:15:48: Wir haben noch nicht so eine schmalende Krötte oder sowas.
00:15:52: Genau Eisenbad und Meisendrat, da lernen Sie noch was.
00:15:55: Das ist jetzt unser neuer Slogan mit dem wir eine offensive starten.
00:16:01: Ja, Dialekt!
00:16:03: Sie haben die ganze Arbeit gemacht während ich Däumchen gedreht habe.
00:16:07: Ich hab mich mal wieder in der Lingoistik verloren Herr Eisenbad.
00:16:10: Die Lingo-Istik hat so etwas an sich mir aufgefallen gerade in dieser Rechercheperiode.
00:16:17: Es wird wahnsinnig viel geforscht unglaublich viel geschrieben Tesen aufgestellt, aber so richtig am Ende zu einem Ergebnis kommt man ja nicht wirklich.
00:16:30: Die Lingoist-Innen halten sich immer eine Hintertür offen wo sie dann sagen eigentlich ist Sprache das und dann aber vielleicht gibt es auch noch mehr?
00:16:42: Wie meinen Sie das?
00:16:44: Naja, ich habe mich als erstes mal gefragt, weil ich ja noch nicht so in dem Thema drin war.
00:16:49: Wollte ich erstmal genau wissen was ist die Abgrenzung zwischen Dialekt und Akzent?
00:16:54: Ja!
00:16:55: Ich weiß, kennen Sie wie Sie sie?
00:16:57: Ja das eine kommt mit einem eigenen Wortschatz daher.
00:17:00: Das andere ist eigentlich eher eine Sprachvarianz von der sagen wir nur am Sprache gibt aber auch Akzent innerhalb von dem Dialekt.
00:17:10: wenn sich jetzt zum Beispiel rumänischer novice nach franken gekommen sind und da ich sage mal bis zum priesteramt also es dauert ja ein paar jahre bis sie da unterlernen sie deutsch dann lernen sie keinen normdeutsch dann sprechen sie fränkisch mit rumänischen akzent zum beispiel.
00:17:31: Das ist richtig heiß.
00:17:33: Wird dann immer sehr gerne hergenommen, so als lustiges Phänomen.
00:17:37: oder zum Beispiel jemand der aus Afrika kommt und dann hochbayerisch oder niederbayerische redet das wird dann gerne vom bayerischen Rundfunk wird er dann interviewt wird hingestellt Und da werden alle gefobbt die gedacht haben jetzt spricht ja auf afrikanisch Das wird immer gerne hergenommen.
00:17:58: Dabei ist es ganz normal, weil Sprache fluid ist.
00:18:01: Ja das ist richtig aber heißenbar!
00:18:03: Jetzt haben wir Dialekt und das lässt sich noch halbwegs gut auseinanderhalten.
00:18:07: Ja Akzent und Dialekt.
00:18:09: Das eine hat wie Sie schon gesagt einen eigenen Wortschatz, aber auch normalerweise eine eigene Grammatik.
00:18:13: Eigene Grammatiken auch.
00:18:14: Und dann wird's aber schon schwierig, weil es gibt ja dann Regionalsprachen... ...und da den Unterschied zum Dialekt zu ziehen, da hört´s dann schon Harig.
00:18:25: eigene Sprache zu sein, ist dann auch schon nicht mehr so weit zum Teil vom Dialekt entfernt.
00:18:30: Ja deswegen sprechen wir ja auch von Idiomen.
00:18:34: Weil da ist es dann fast gleich bedeutend mit der eigenen regionale Sprache oder eben Dialekt.
00:18:45: Aber es gibt keine klaren Kriterien um jetzt zum Beispiel Sprache von Dialekt zu unterscheiden?
00:18:52: Keine eindeutigen.
00:18:53: Und dann, das ist das was ich meinte, da liest man dann irgendwie zehn Seiten irgendwie... Was weiß ich?
00:18:58: Aufsatz aus der Linguistik.
00:19:02: Schlaue Menschen studierte Menschen die einen nicht erklären können was sie überhaupt genau also wo die Grenzen überhaupt sind.
00:19:08: Ja Sie meinen dass es schwer abzugrenzen ist voneinander Aber das ist ja überall so.
00:19:13: eigentlich Können sie kulturell auch sagen Da können sie sagen da ist ein Volkstander eingewandert Die sind mit der Sprache gekommen.
00:19:23: Ich kann die noch zurückgehen?
00:19:24: Ja, alles gut.
00:19:25: und das hat sich dann irgendwo vermischt... Wie sagt man im Rümbel zum Beispiel in Unterfranken?
00:19:34: Das sagt man dann.
00:19:36: Gammuschelt!
00:19:38: Sind die ganzen?
00:19:41: die eingewanderten Phänomene, die kommen dann mit dem Indigenen zusammen und dann vermischt sich das.
00:19:48: Und dann gibt es Randphänomäne weil manche übernehmen dann das und die übernehmen was anderes nicht und umgekehrt.
00:19:56: Deswegen ist es so schwer abzugrenzen.
00:19:59: aber deswegen sieht meine Karte auch so aus.
00:20:01: Meine linguistische Karte mit der ich sie heute quäle.
00:20:05: Die sehr bunt und Sie sehen wirklich da ... Ich habe jetzt eine Bayerische Kante genommen damit damit man auch sehen kann.
00:20:12: Und Sie wissen ja, in Bayern gibt es sehr viele Volksstämme.
00:20:17: Es gibt die Schwaben, die Bayern und die Franken – und dazwischen gibt's noch viele andere, die es auch geben muss!
00:20:26: Und spannend sind dann besonders immer die Grenzen, ne?
00:20:29: Weil ich jetzt zum Beispiel muß gleich rimpft.
00:20:33: Gehen sie mal Richtung bayerisches Schwaben.
00:20:36: Drücken Sie da mal was, das können Sie doch bestimmt
00:20:38: oder?!
00:20:39: Diese Scherzel oder eine Rämpfe.
00:20:43: Das da dann so diese Mischformen?
00:20:45: Ja, zum Beispiel der Giegel.
00:20:47: Der Giegel, das ist fünfzehn Kilometer weiter weg.
00:20:50: Da sagt man hier noch Rampfler und dann haben Sie Scherzeln.
00:21:00: Merken sie!
00:21:02: Also das ist alles nicht so einfach abzugrenzen.
00:21:06: Ja, aber spannend... also ich habe dann in einem Text kam dann vor dass in Berlinerisch nicht wahr?
00:21:12: Was wir glaube ich landläufig schon als Dialekt bezeichnen wurde, wurde dort vehement nicht als Dialect bezeichnet sondern als Regionalsprache.
00:21:23: Dann hab' ich versucht rauszufinden was denn die genaue Definition einer Regionalssprache ist und da steht dann zumindest auf Wikipedia stand dass es da noch gar nicht so richtig klar ist, was überhaupt die Definition von Regionalsprach ist.
00:21:37: Sie kommen schnell in ein Labyrinth rein und ich glaube das ist ja so'n bisschen.
00:21:40: bei Sprache und Linguistik ist es ja gemein.
00:21:43: so, je länger sie über Sprache nachdenken, desto wilder wird ja auch die... fühlt sich die Realität dann an wenn sie nicht mehr drüber nachdenkt.
00:21:49: Ja.
00:21:49: Wissen Sie, weil Wort all das Ganze diese ganze Geschichte, diese Symiotik und so ne?
00:21:55: Ja.
00:21:55: Sie ist ja gar nichts mehr man kann ja irgendwann gar nix mehr klar sagen.
00:22:00: Das ist ja so ein Abgrund, der sich da auftust, soweit man sich mit Sprache beschäftigt.
00:22:04: So ein ganz existenzieller Abgrund!
00:22:05: Ja herzlich willkommen in meiner Welt.
00:22:09: Jeder Tag, an dem man wieder die Augen aufschlägt, das bedeutet immer wieder neue Verwirrung und Schmerz außer man hält sich in den Grenzen auf, die einem eh bekannt sind zum Beispiel im Fränkischen und dann hört man sich diesen Dialekt an.
00:22:29: So schwer ist das gar nicht zu verwechseln.
00:22:32: Hier bitteschön, ein Klässig!
00:22:36: Und beobachte dann, dass hektische Treiben von den Leuten die keine Zeit haben.
00:23:08: Die nervös auf ihre Uhr schauen... ...die eine Zigarette.
00:23:11: nach der anderen Raum werden ich in alle Ruhe mein Seidchen trinken.
00:23:17: Das ist für mich Heimat!
00:23:21: Fangerspielen?
00:23:22: Fangersspielen?!
00:23:23: Was ist das?
00:23:24: Fangenspielen!
00:23:25: Ah ja!
00:23:26: Das war einfach!
00:23:27: Gehen wir fangen Spielen?
00:23:28: Fangen spielen!
00:23:29: Nach Laffa!
00:23:30: Nach Lafa!
00:23:31: Geh mal fangen spulen!
00:23:33: Fangen mandelspielen Fangermantel?
00:23:36: Fangmännchen.
00:23:37: Fungenspun!
00:23:39: Fungespun, das Wort fangermantelt.
00:23:41: Aber eigentlich ist es da, dass die Unterschiede sind da nicht so groß... Fungermantl.
00:23:45: Fongles Spiel.
00:23:47: Fangatlas.
00:23:49: Fangistur.
00:23:50: Fangestur vom Eisendrat.
00:23:53: Fengalas.
00:23:54: Ja sehr schön, heißt'n.
00:23:55: Fängalass du?
00:23:56: Jaa.
00:23:56: Fängerlass.
00:23:57: Fengerlass.
00:23:58: Fangisches.
00:23:58: Fangiches.
00:24:00: Also es gibt schon... Fangekuss vielleicht?
00:24:02: Ja vielleicht hier.
00:24:03: Fangalis.
00:24:04: Naja fast Fongalans.
00:24:08: Das ist doch herrlich!
00:24:08: Das ist herrlig, aber das ist jetzt alles nur Bayern?
00:24:10: Da könnte ich... Ja es ist alles nur Bayern.
00:24:12: Ich könnte jetzt auch... Das wird natürlich.
00:24:17: im akademischen Zusammenhang werden solche Karten erstellt.
00:24:23: Ich bin damit auch bewandert und bin früher in meiner Jugend mit einem kleinen Kassettendrekord einen Walkman in weit entfernte entlegene Bergdörfer gefahren und hab gefragt, wie sagen sie zum Beispiel zum Küken?
00:24:40: Da haben die dann gesagt.
00:24:41: Ja es ist schöne Arbeit!
00:24:47: Und wenn das akademisch ist, dann ist ja meistens dann auch das relativ begrenzt auf ein Kultusministerium zb des von Bayern und dann wird nicht mehr als über die Grenzen von Bayern.
00:24:59: Was ja schade ist, weil der Dialekt kennt keine Grenzen.
00:25:04: Also kennt zumindest keine Landesgrenzen.
00:25:06: Gerade in Deutschland muss man auch sehen wie die Dialekte nicht waren.
00:25:11: Das sind ja Fluidegebilde.
00:25:13: Man könnte fast sagen organisch wie Pilzmitzele... Man kann jetzt entweder sagen, die Sprache lässt sich nicht einsperren.
00:25:27: Die reiste man mit den Menschen mit.
00:25:28: Ja?
00:25:29: Man kann ja nur die Sprachesprechen, die man beigebracht bekommen hat und da kann man sich auch nicht groß verstellen.
00:25:35: Solche Versuche wurden natürlich gemacht in der Vergangenheit meist in autokratischen Regimen wo dann versucht wurde zum Beispiel das Basquish zu unterdrücken oder das Galizisch im Franko-Spanien.
00:25:49: Aber letztendlich können sie nicht unterdrücken, in welcher Sprache die Menschen, ich sag mal denken.
00:25:54: Die Gedanken sind frei kann man sagen und die kennen keine... Ja das werden wir heute noch herausfinden wie man das in Ostwest-Niederbayerisch sagt.
00:26:05: Aber heißenbad auf der anderen Seite möchte ich ja bis hin jetzt den Gegenstandpunkt auch vertreten.
00:26:10: Das lassen sich ja Dialekte durchaus schon einsperren und Dialektiv gehen ja auch verloren Und das liegt ja auch an strukturellen und äußeren Faktoren.
00:26:19: Ja, also... Warum eigentlich?
00:26:21: Naja!
00:26:22: Also sehen Sie, wenn zum Beispiel ein Bergdorf nicht wahr, einen Dialekt gesprochen wird, der diesen Bergdorff zu eigen ist Wenn das Bergdorpf isoliert bleibt, bleibt der Dialekt auch.
00:26:33: Besteht er?
00:26:35: Bleibt der eher bestehen, als wenn sich zu viel Vermischung... Der bleibt bestehen.
00:26:40: und aber die Jungen, die wollen den Dialekt vielleicht dann nicht weitersprechen gehen dann wohin wohin der Dialekt besser gefällt zum Beispiel Berlin.
00:26:49: Und sie sagen nein ich will lieber diesen Dialekt haben.
00:26:52: Ja ja stimmt!
00:26:53: Und dann irgendwann spricht ihn jemanden.
00:26:55: Aber es gibt ja schon äußere Faktoren die beeinflussen ob ein Dialekt eher sich hält oder verschwindet.
00:27:01: Korrekt Also zb in Frankreich Da gibt's ja das beste Beispiel.
00:27:05: Frankreich wegen Zentralstaat und sogar Zentrale, sagen wir mal öffentliche Ministerium für Sprache oder wie das da heißt?
00:27:14: Ja.
00:27:15: Wie heißt es?
00:27:16: Haben Sie sehr gut auf den Punkt gebracht.
00:27:17: Also da wird von oben vom Zentralstadt aus vorgegeben, wie die Sprache funktioniert.
00:27:23: Vom Kaiser!
00:27:23: Vom Kaiserselbst.
00:27:25: Von Napoleon.
00:27:27: Und das ist natürlich hinterlich weil wenn man eine klare genormte Sprache erst mal heranschlagt.
00:27:35: Dann gehen dann natürlich die regionalen, sagen wir mal Verzweigungen ein bisschen dörren ein bisschen ein.
00:27:42: Ich war Herr Eisenbad.
00:27:43: Ja Sie haben recht!
00:27:44: Das ist ja nur ein Beispiel.
00:27:48: Was haben sie noch?
00:27:49: Ja.
00:27:50: Haben sie... Nee stimmt.
00:27:52: Ja sag ich doch.
00:27:54: Können Sie eigentlich verschiedene Dialekte heißen Bad?
00:27:57: Ich?
00:27:58: Ja Springen Sie fließend noch mehr als Eisenbad?
00:28:03: Was zum Beispiel?
00:28:08: Sächsisch.
00:28:09: Naja, dann hauen Sie mal einen raus!
00:28:13: Das ist mir jetzt unangenehm.
00:28:14: Ach
00:28:14: so?!
00:28:15: Ja... Ich bin zwar für Dialekt sprechen aber nicht von mir.
00:28:21: Nicht fremde Zungen.
00:28:23: Nee.
00:28:24: Schade.
00:28:24: Es ist mir uns unangenergenehm.
00:28:25: ich wollte heute eine Spezialistin eigentlich ins Studio einladen.
00:28:30: Für Sächsch und Berlinerisch hatte ich keine Lust.
00:28:37: Wir bleiben noch kurz in Bayern, wir hören von unserem lieben Freund Michael Schmidt der uns immer die herrlichen Possen von Professor Wueser geschickt hat schon länger nicht mehr aber wir freuen uns auf ein Über-Einlebenszeichen von ihm.
00:28:53: er hat in Ost Niederbayisch einen wirklich sehr kurzen Aufgenommen und danach vielleicht die Grumberre.
00:29:03: Das war wieder so eine Abhandlung von Herrn Knieps.
00:29:07: Ja, guter machen wir das doch.
00:29:10: Gerne!
00:29:11: Ostniederbayerisch von Michael Schmidt.
00:29:13: und das vorhin waren übrigens viele haben es erkannt Julia Kubik mit ... muss ich kurz schauen?
00:29:20: Ostschweizer Dialekt war das.
00:29:22: Schweiz auch ein gutes Beispiel.
00:29:24: Ich war in Europa eine der Länder mit den Festverwurzelsen.
00:29:32: Siebenundachtzig Prozent der SchweizerInnen sprechen Dialekt, sogar mehr als das Standard Deutsch.
00:29:37: Ja alle manisch ne?
00:29:38: Ja verschiedene Schweizer Dialekte.
00:29:40: Dialekt ist quasi oft im Schweizer Sprachraubend der Standard mit dem man kommuniziert und es wird.
00:29:47: eine der Theorien ich habe ja versucht rauszufinden wo was hält Dialektes.
00:29:52: Ja sie sind tief reingegangen, sie sind eingetaucht.
00:29:54: Und da ist auch wieder allgemein in Süddeutschland ist der Dialekt verwurzelter im Alltag als in Norddeutschland.
00:30:02: Und eine Theorie ist, dass die Bergigkeit der Wirtschaft nicht war ... Die Geografie nicht wahr?
00:30:11: Auch Ausschlaggebender Faktor ist wie das Dialekte sich halten können.
00:30:16: Weil man mehr unter Sicht bleibt und nicht komisch angeguckt wird.
00:30:19: Ja!
00:30:21: Und man ja auch mehr, glaube ich, mehr regional also so lokalpatriotisch denkt Ja.
00:30:27: Nicht wahr?
00:30:27: Weil das Dorf zwei Taylor weiter, das sind ja vielleicht komische Menschen.
00:30:32: Ja wie bei... also zum Beispiel... Ich spreche auch so komisch.
00:30:35: Äh ich bin äh... Also ich kenne mich da aus mit der... also so Grenzgebiete drei Frankenstein ist er hier um die Ecke?
00:30:44: ne?
00:30:45: Da ist quasi das Einpunkt, der ist genau unter Franken, Oberfranken und Mittelfranken kommen da zusammen.
00:30:53: Und da wenn man so über die Grenze drüber gibt es manchmal nur so Vokalverschiebungen.
00:30:58: Ja ja.
00:30:59: Und dann möchte ich auch noch mit Ihnen später darüber reden wie man Sprache konserviert, Sprachentwicklung konservieren in Dialekten.
00:31:08: Da ist zum Beispiel Der wird oft nur unterscheiden, ob ein A oder ein E in dem Wort ist.
00:31:16: Ja?
00:31:17: Zum Beispiel im mittelfränkischen sagt man da Arma.
00:31:22: Arma ist der Eimer und im unterfränkischem sagt man nicht Arma sondern Ema.
00:31:27: Ema!
00:31:28: Stimmt, da haben Sie recht.
00:31:29: Das klingt sofort unterfränkisch.
00:31:31: Es gibt ganz viele Wörter die sich nur durch einen A und E unterscheidet zum Beispiel.
00:31:37: Also die Dialekte unterscheide sich dann Nur durch einen Vokal.
00:31:41: Selbe Wort, es hätte ja auch sein können das ein Wort, dass ein Armer und ein Ema zwei verschiedene Worte sind die sich nur... Also verstehen Sie haben's nicht ganz prätzig?
00:31:49: Aber sie haben mich trotzdem verstanden.
00:31:52: Obwohl ich Dialekt gesprochen habe.
00:31:53: Das ist die Zauberkraft des Dialekts von diesem Wort!
00:31:56: Jetzt kommt auf jeden Fall Michael Schmidt wir freuen uns und dann sind wir nach der Grumberre wieder da für Sie.
00:32:13: oder auch nur lange genug dort verweilt, um nicht nur Besucher sondern Teil einer kratzigen widerständigen Sprachlandschaft zu werden.
00:32:22: Dann bemerkt man irgendwann oft erst beiläufig und dann mit wachsender Zuneigung das die Kartoffel dort nicht einfach Kartoffeln heißt, sondern Grumberre ein Wort dass wie ein Pfundstück aus einer älteren Erdschicht der Sprache wirkt rau rund ein wenig verschroben und doch so selbstverständlich im Mund derer liegt, die es benutzen.
00:32:45: Als habe es nie etwas anderes gegeben als sei es immer schon genau dieses Wort gewesen das zwischen Acker- und Küche, zwischen Keller- und Kochtopf, zwischen Kindheit und Erinnerung hin und her wanderte und dabei eine leise aber beharrliche Identität formte, die sich nicht aus großen Erzählungen speist sondern aus der täglichen Wiederholung kleiner scheinbar unbedeutender
00:33:09: Benennungen.".
00:33:11: Denn dialekt, und das zeigt sich an kaum einem Gegenstand so deutlich wie an der Kartoffel.
00:33:17: Ist weniger eine Abweichung vom Hochdeutschen als vielmehr ein Gedächtnis der Regionen – Ein Speicher aus lauten Bildern und Bedeutungen, in dem sich Klima-, Boden-, Geschichte-und soziale Nähe abgelagert haben, sodass Grumbeere in der Eifel nicht nur eine Knolle bezeichnet Sondern zugleich die Erinnerung an steinige Felder, an mühseliges Auflesen.
00:33:41: An Vorratskeller in denen der Winter wie Erde und Keimlinge roch Und an Küchen, in denen einfache Gerichte den Rhythmus des Jahres mit vollzogen Während in anderen Gegenden Deutschlands etwa von Erdapfel, Grundbirne, Potaten oder Knollen gesprochen wird jeweils andere Landschaften, andere Arbeitsweisen und andere kulturelle Selbstverständlichkeiten in die Sprache eingesickert sind ohne dass man sie noch eigens benennen müsste.
00:34:08: So wird die Kartoffel dieses unscheinbare, globale, millionenfach produzierte Nahrungsmittel im Dialekt plötzlich wieder lokal, verletzlich, ortsbezogen eigen weil sie ihren industriellen Namen verliert und stattdessen in eine Wortform schlüpft die nicht aus dem lateinischen oder französischen stammt sondern aus dem Mundwerkzeug einfacher Leute.
00:34:31: Die tastend hörend erlebend und verformend ein Wort an ihre eigene Wirklichkeit angepasst haben bis aus der fernen Partata eine Grumberre werden konnte, deren Klang schon das unregelmäßige, erdige und unperfekte in sich trägt.
00:34:49: Sodass man beim Aussprechen beinahe meint die schiefe Form der Knolle selbst auf der Zunge zu spüren und die leichte Sprüdigkeit der Schale zwischen den Zähnen zu hören.
00:34:59: Interessant ist dabei weniger die etymologische Korrektheit dieser Wörter als ihre emotionale Topografie – denn wer Grumberere sagt sagt fast immer mehr als nur Kartoffel.
00:35:11: Er sagt Kindheit, Herkunft, Zugehörigkeit und er sagt es oft ohne sich dessen bewusst zu sein.
00:35:19: Während der Hochdeutschprechende zwar verstanden wird aber doch immer ein wenig wie ein Besucher klingt, der den Ort korrekt beschreibt so dass sich im Dialektwort eine soziale Nähe bündelt die nicht argumentiert sondern voraussetzt.
00:35:33: Die nicht erklärt sondern einlädt und die in einem scheinbar banalen Substantiv einen ganzen Mikrokosmos von Erfahrungen aufruft, der sich gegen Vereinheitlichung sperrt gerade weil er so unspektakulär daherkommt.
00:35:49: Vielleicht liegt darin auch die stille Widerständigkeit der Dialekte – dass sie nicht in Manifesten auftreten sondern in Küchengesprächen, nicht in Parolen, sondern in Einkaufszetteln, auf denen Grumbeere steht!
00:36:02: wo Kartoffeln gemeint sind und dass sie gerade dadurch den globalen Tendenzen zur sprachlichen Glättung etwas entgegensetzen.
00:36:11: Das nicht donnernd, aber beharrlich ist – weil jedes Kind das dieses Wort hört und übernimmt eine kleine Linie der Kontinuität weiterzieht ohne es zu merken und damit eine Form von kulturellem Gedächtnis stabilisiert die nicht archiviert jedoch gelebt wird die nicht bewahrt, sondern benutzt wird und die gerade im täglichen Gebrauch ihre Legitimation findet.
00:36:38: Am Ende zeigt die Grumberre wie sehr dialekt weniger ein Sonderfall der Sprache als ihre eigentliche lokale Basis ist – denn hier wird nicht normiert, sondern geformt, nicht verwaltet, sondern ausprobiert!
00:36:51: Und während das Hochdeutsche die Kartoffel in ein überregionales System einordnet, dass Verständigung ermöglicht aber Eigenheiten nivelliert hält der Dialekt sie fest in einem Netz aus Lauten, das so eng mit Ort und Alltag verknüpft ist.
00:37:06: Dass man die Knolle kaum nennen kann – ohne unbewusst auch die Landschaft mit zu benennen, aus der sie stammt!
00:37:12: So dass jedes Dialektwort letztlich ein kleines Archiv der Welt ist, in der es entstanden ist… Und die Grumbeere damit nicht weniger als ein essbarer Beweis dafür wird?
00:37:23: Das Sprache immer auch Boden unter den Füßen
00:37:25: ist.".
00:37:28: Ja... Herr Knieps hat sich in den Boden hinein geschraubt und hat ja, hat zu zutage gefördert quasi in die Mine mit dem Kasch mitnehmen.
00:37:40: Mit dem hier Dings Kanarienvogel hinein und sich im Dreck gesuhlt und dann aber auch schöne Dinge hervorgezogen.
00:37:48: Ja Wie ich habe es immer nicht gesch... Herr Eisenbad kurze Deutsch.
00:37:53: Dann machen wir den wieder aus hier.
00:38:08: Was war das?
00:38:13: Omelette?
00:38:17: Ja, aber interessant.
00:38:18: Da sieht man das... Das ist jetzt Baden-Württemberg weil sie... ...das unterschiedliche Schwotstämme auch aufgreift.
00:38:24: Und unterschiedliche Spracherkunft.
00:38:27: Also das war jetzt natürlich Baden Württmberg und wirklich so der südwestliche Rand wo es dann schon in Richtung Omelette geht?
00:38:35: Ja genau sind Sie von Ost nach Westen gewandert.
00:38:38: gerade ja sehr spannend!
00:38:39: Ich war da.
00:38:39: sieht man dass Französische kommt dann... ...und auch hier unten das Aluminium.
00:38:45: Wie?
00:38:47: Können Sie deutlicher ... Amlit!
00:38:52: Ja, haben sie den.
00:38:54: Haben Sie den?
00:38:55: Lieben Herrn da mit Gepi sagt während er das aufgenommen hat.
00:38:58: Machen Sie noch mal bitte.
00:39:00: Das ist ja jetzt, ob Sie den AfD auf eine Folterbank gesperrt hätten.
00:39:04: Warum macht man das?
00:39:05: Warum kann man sich nicht neutral reden lassen.
00:39:07: Nein, wir haben ja auch nicht ewig lang Zeit und wir müssen da zweihundert Wörter von denen dadurch prügeln jeden Tag in einer anderen Ortschaft.
00:39:16: die machen das freiwillig.
00:39:18: Die haben sich freiwillige gemeldet aber sie müssen da auch mal was leisten.
00:39:22: Gab es wenigstens etwas zu essen?
00:39:23: dann für dich?
00:39:24: Ja wenn Sie sich was mitgebracht haben... Was gab's du zum Beispiel?
00:39:30: Na!
00:39:30: Was haben Sie heute gegessen?
00:39:34: Spungen Sie es auch?
00:39:35: Ja genau Was, lecker?
00:39:45: Das ist ganz was anderes.
00:39:48: Haben Sie denn eigentlich gesehen den Film von Chloe Chow?
00:39:55: Haben sie den gesehen?
00:40:00: Sehr beeindruckender Film mit Paul Mescal und sie wissen schon geht es um Shakespeare und sein berühmtestes Stück.
00:40:10: unglaublich beeindruckend und wirklich auch geht an die Substanz.
00:40:13: Sehr sehr traurig, Jesse Buckley spielt wie eine junge Göttin Ich habe noch was anderes ein anderes Wort für sie und ich bin sehr gespannt ob Sie es rausfinden.
00:40:26: wir sind jetzt wieder in Bayern.
00:40:29: falls Sie da selber mitarbeiten oder sich selber das einmal angucken wollen gehen Sie auf dialekte.truhle.bayern.de.
00:40:37: Slash Sprachatlas.
00:40:39: Da können Sie dann nach aller Herzenslust sich durch skippen, da haben sie eine Bayern-Karte, eine Interaktive und können da einfach sich munterdurchklicken.
00:40:50: Hören Sie hier mal rein?
00:40:51: Finster!
00:40:51: Finster?
00:40:53: Finstern!
00:40:54: Finster?
00:41:00: Finsta... Was ist
00:41:01: das?!
00:41:01: Das ist oberbayerisch oder?
00:41:02: Ja was ist es um?
00:41:02: worum geht's?
00:41:03: Ja um Düster-Halkeit.
00:41:05: Nein.
00:41:05: Finster.
00:41:13: Fenster oder Fenster?
00:41:15: Gar nicht.
00:41:16: Können Sie mal in den Norden klicken?
00:41:29: Donnerstag.
00:41:29: Ja, und Finster ist Donnerstage.
00:41:37: Ja, wir haben uns getroffen am Fenster.
00:41:43: Da ist er gerade in Bayern.
00:41:44: wenn sie sagen ich habe mich mit meiner Schulkollegin am Fenstern getroffen da ist der Ärger schon vorprogrammiert?
00:41:52: Ja das merken Sie mal.
00:41:55: wie es auch kommt vom fünften Tag von griechischen Pemptee Pemptee.
00:42:09: Merken Sie, wie es da durcheinander geht und wie sie aber auch wirklich nur so kleine Strecken zwischen zwei Dörfern haben in denen für ein und dasselbe Wort völlig unterschiedliche Verlautbarungen dann kundgetan werden?
00:42:33: Dann sagen Sie uns doch mal in Bayern, was haben wir denn so für diese ... Wie heißt das?
00:42:37: Sprachfamilien?
00:42:39: Sprach... Also jetzt zum Beispiel es gibt ja das Bayerische.
00:42:42: Der Dialektfamiliens sagt man schon auch.
00:42:44: Die Dialekt-Familie Alemanisch nicht wahr?
00:42:46: Das ist das alles, was im Westen ist.
00:42:49: Ja, das muss man differenzieren.
00:42:53: Es gibt Alemanisches im ... Na ja da Lörrach noch in Baden-Württemberg Geht dann aber rüber bis in die Schweiz.
00:43:07: Das ist eine Sprache, eine Dialektfamilie, aber in ganz unterschiedlichen ... Aber zum Beispiel in Bayern ja auch?
00:43:15: Oder das bayerische Schwäbisch gehört zum Allemannischen oder nicht und auch das allgeuerische
00:43:21: z.B.?
00:43:21: Ja Und dann gibt es da so eine Grenze und das geht ja in Österreich dann auch so rein?
00:43:26: Zum Beispiel die Apfelgrenze Sagt Ihnen das was?
00:43:29: Nee.
00:43:30: Das demarkiert quasi die zweite Lautverschiebung, die in der Hochdeutschen Sprache stattgefunden hat.
00:43:39: Ah ja?
00:43:40: Gibt die erste Lautverschiwung... Ja!
00:43:43: ...die ein Tausend vor Christus stattgefundet hat.
00:43:47: So früh da!
00:43:49: Vom Ur ins Prä-Germanische.
00:43:54: Also aus dem Indo-Germanischen hat sich das herausgelöst.
00:43:58: Indo-Germanische, da sind sehr viele Sprachen die es heute noch gibt.
00:44:03: Sind daraus hervorgegangen.
00:44:06: Englisch zum Beispiel Dänisch Niederländisch War das nicht auch Persisch auch?
00:44:11: Ja Indo Germanisch Das geht aber ganz weit in den Osten rein.
00:44:15: Ja richtig Geht jetzt nicht sogar bis nach Indien rüber Ist ist nicht Sanskrit auch indo-germanisch war dann nicht.
00:44:21: was Wild!
00:44:24: Da muss es mal irgendwie eine gemeinsame Ja, eine Völkerwanderung.
00:44:29: Man rechnet das immer in Völkerwanderungen weil man geht von einem von einer gemeinsamen Sprechergemeinde aus von einer Kohorte die sich dann dementsprechend verteilt hat.
00:44:41: es geht.
00:44:41: natürlich kann man sie nicht so vorstellen dass da dass man gesagt hat jetzt zum Beispiel fünf tausend vor Christus treffen wir uns alle am Pfinstag und laufen einfach darunter Zum Beispiel.
00:44:56: Wie so ein Farb einmal, den man auskippt?
00:44:59: Ja oder zumindest... Man kann sich vorstellen es gibt eine gewisse Population die sich entwickelt und die sich in irgendeiner Form die nach Nahrung sucht, die dann irgendwann, es wären so viele das sie sich ausbreiten auf Suche nach neuem Lebensraum neuer Nahrungen weil wir ja alle aus nomadischen Völkern heraus stammen.
00:45:27: Wir wurden dann irgendwann sesshaft, aber viel früher haben wir schon die Sprache gehabt.
00:45:32: Ja das ist ja auch eine große Frage, aber das ist dann scheinbar so.
00:45:35: Das ist wohl so!
00:45:36: Weil wann fängt denn Sprache?
00:45:38: Wo kann man das zurückverfolgen?
00:45:41: Kann man nur zurück verfolgen indem man vergleicht, indem man schaut... Haben wir Schriftstücke Und was können wir aus dem Sprachsatz... Ja, aber Schrift kam ja viel, viel später.
00:45:52: Ja natürlich!
00:45:54: Aber trotzdem kann man dann noch den Aufzeichnungen die es gibt aus der Forschung zum protogermanischen und zum indogermanisch zu diesen ganzen Vorsprachen – das sind ja alles Modellsprachen.
00:46:10: Können Sie sich jetzt vorstellen?
00:46:12: Vielleicht klang das so oder vielleicht haben sie das so?
00:46:14: Das Wort zu dem und dem gesagt.
00:46:16: Aber man weiß es nicht?
00:46:17: Weiß man nicht, das ist letztendlich auch viel Konstruktion... Es ist eine Annäherung!
00:46:21: ... aber mit den Sprachen die da entwickelt wurden oder von denen wir ausgehen, die erklären am allerbesten die Entwicklung, die die Sprache dann genommen hat oder die die verschiedenen Sprachen genommen haben.
00:46:36: Man schaut einfach wo sind die Ähnlichkeiten, wenn wir zurück gehen von welchen Lautverschiebungen können wir sicher ausgehen, dass sie stattgefunden haben.
00:46:47: Welche sind wahrscheinlich, das Sie stattgefundene haben?
00:46:50: Es gibt einen sehr schönen Instagram-Kanal.
00:46:52: ich kann jetzt natürlich... weil ich es nicht aufgeschrieben habe, natürlich kann ich jetzt nicht sagen wie er heißt aber da der erzählt dann quasi so... Der sagt jetzt zum Beispiel Orthe, Apfel.
00:47:10: Apfel und irgendwann verstehen sie Apfel aber am Anfang haben sie es gar nicht verstanden und da steht immer dabei wann das so gesagt wurde.
00:47:17: Also dann kann man sich davor hinstellen und sich denken könnte's das Wort sein so wie Sie vorhin geraten haben?
00:47:24: Ja also liebe Zuhörerinnen wenn Sie mal so gar nichts zu tun haben und Ihnen wirklich also wenn Sie wirklich gar nix anzufangen wissen mit Ihrer Zeit dann können Sie ja mal auf Instagram nach apfel suchen.
00:47:35: oder after Es meiste, ich älere Schmäh.
00:47:45: Ich älera Lug.
00:47:46: Sein ja eh alslei Schmähe-Tändler.
00:47:49: Eh alslei Lugenchippel.
00:47:52: So ein echer Geschrohr und s'andreer Gesumms.
00:47:55: Und es meiste sowieso a Glump uns andre A Graffel!
00:47:58: I schee leier Graffell, i schee laier Glump... ...I schee lair Graffll un das seltenes Glump.
00:48:04: Un die schee alsleir Schmeh.
00:48:08: Was haschen da im Aug?
00:48:10: Eich elai Greckn Was hast du hier am Schuch?
00:48:15: Ein Schälerger Klächel.
00:48:17: Was schwimmt denn da in der Suppe?
00:48:19: Ein schälerer Haar!
00:48:21: Was hast'n da im Kopf?
00:48:23: Ein Shäler-Strauer.
00:48:25: Ein Shählerger Graffli, ein Shählersummsi, ein Schälierger Greckni, ein Schlumpf, ein shählerer Klächeli, ein SHÄLLERG SCHROER!
00:48:34: Ah, ist ELEI STRØER!
00:48:37: Gott sei dank, sei froh, als KOR Stress... Also schwitzt kein Wettekso, mach bitte kein Wirbel.
00:48:47: Lahn die einmal zurück und regt die Bitte nicht auf!
00:48:50: Lahn' die zurück und vergiss nicht aufs Schnaufen!
00:48:53: Lahn die einfach zurück, Zefix!
00:48:56: Es meiste ist eh alles Leid.
00:48:58: zum Wissen uns Meere gestehe ich.
00:49:00: leid zum Dorn oder eben zum Lassen.
00:49:03: also lass gut sein und steiger den Glolmer so ein um Gott's Christi Willen.
00:49:08: Es ist alle ein Graf, es ist alle eine Gesumme.
00:49:10: Sie sind alle ein Greck, sie sind alle eine Glumpie, sie ist alle einen Klachel und auch ein Haar!
00:49:15: Sagt euch die Frau?
00:49:17: Herrschaftszeiten... Wir sind ja alle ein Haare in irgendeiner Suppe.
00:49:24: Wir sind alle einen Greck in irgendem Auge.
00:49:28: Wir haben alle einen Blinddarm in irgendem Bauch.
00:49:31: Wir sehen ja alle einen Strichpunkt in irgenen Buch.
00:49:34: Wir schauen uns alle ein Klachl auf irgendein Schuh.
00:49:37: Ich bin ja alleine in irgendeinem Kopf.
00:49:42: es strahlen.
00:49:43: In irgendeim Kopf es gsums und geschroren.
00:49:47: Sei mir recht froh, als nicht da reden
00:49:51: wird.".
00:49:56: Wollt ihr Latein?
00:49:56: Ja?
00:49:56: Warten Sie noch kurz!
00:49:57: Ich wollte Ihnen noch kurz was sagen.
00:50:00: Die erste Lautverschiebung hatte ich Ihnen schon gesagt ungefähr tausend vor Christus aber sechshundert nach Christus.
00:50:06: Da kam jetzt schon die zweite Lautverschuhe.
00:50:09: Aber das sind ja nur vierhundert Jahre Das sind sechzehnhundert Jahre.
00:50:13: Tausend vor und sechsechzehundert nach.
00:50:16: Ja, okay gut!
00:50:16: Das kauf ich ab?
00:50:17: Da kaufe ich eine Lautversicherung ab ja.
00:50:18: Und jetzt kommt nämlich die Apfel-Apfelgrenze.
00:50:21: Und da können sie nämlich im Mittelgebirge ungefähr eine genaue Linie ziehen.
00:50:26: Nördlich davon sagt man Apfel... ...und südlich sagt man apfel.
00:50:33: Wenn Sie nach Hamburg gehen, sagen die einen Appel und ein Ei.
00:50:36: Ja, richtig?
00:50:37: Oder ich hab mir einen Steingistosen ... Ich hab mir den Steingestosen ... Im Süden passiert das eher nicht.
00:50:44: Also südlich von ... Und zwar an der Bendraterlinie so heißt es.
00:50:50: Bendrater Linie.
00:50:52: Wissen sie, wo man das auch festgestellt hat?
00:50:54: Ich weiß, wenn man das auffestgestellt hat, hat man im Auto festgestellt, wenn wir einmal quer von Deutschland oder Hamburg zum Beispiel nach München fährt.
00:51:02: dann merkt man an dieser Grenze, an dieser Demarkation die wir gerade so schön beschrieben haben.
00:51:09: Nördlich davon läuft kein Phil Collins und südlich läuft Phil Collins im Video.
00:51:15: Genau!
00:51:15: Sie Phil Collins Scheide Ja... Und wissen sie wo das auch war?
00:51:19: Wo?
00:51:20: Im Lanzenblatt von Wurmlingen.
00:51:23: Das ist ein... Mit Keilschrift, ein archäologischer Funde.
00:51:35: Und da stand drin immer wie man Worte ausspricht?
00:51:39: Da haben Sie schon ... Ja, da können Sie feststellen, dass da die zweite Lautverschiebung stattgefunden hat.
00:51:45: Aber wodurch kann man geschrieben ... Man hat früher geschrieben, wie man gesprochen hat nicht wahr.
00:51:49: Stimmt!
00:51:49: Gab ja kein Norm Deutsch.
00:51:52: Das ist das Nächste.
00:51:53: aber wir sprechen viel zu viel Theorie.
00:51:57: Praxis!
00:51:58: Mal darüber reden, Konservativismus, Konservatismus.
00:52:04: Ja?
00:52:04: In der Sprache ziemlicher Humbug ist und das... Sie meint die Idee, dass man etwas, dass eine Sprache festeinflusst.
00:52:14: Dass man es festhalten muss.
00:52:16: Naja!
00:52:16: Dass man jetzt sagen muss, so muss die Sprache sein.
00:52:20: Aber es gibt ja manchmal... Wie die Grims zum Beispiel.
00:52:23: Die Grimms?
00:52:24: Achso, die Grimms.
00:52:26: Stimmt, ja.
00:52:27: Die Grimms II.
00:52:29: Jetzt wird zurückgegrimmt Jakob und Wilhelm Grimm, die dann gesagt haben wir... also naja, die haben eher einen Wortschatz gemacht.
00:52:37: Die haben Lexikon-Wörterbuch der deutschen Sprache gemacht aber dann zu sagen wir machen jetzt einen Kongress wo wir sagen so schreiben wir jetzt nicht anders das können sich nur die Deutschen ausdenken So was pervers ist.
00:52:53: Das gibt es aber schon woanders auch?
00:52:55: Ja, ja hier Pippa Po.
00:52:58: Wir haben so viele Völker wie in Deutschland, so viele Sprachen und so viele sprachwirklichkeiten.
00:53:08: Es gibt ja auch... wir kennen ja alle im geschriebenen Deutsch, das ist ja auch relativ eindeutig.
00:53:12: da war sozusagen der sagen mal eine große Versicherung Big Bang, der verschriftlichen Vereinheitlichung war ja die Lutherbibel könnte man sagen.
00:53:22: Ja!
00:53:23: Nicht wahr?
00:53:24: Und aber im gesprochenen gibt es das auch... Aber ich habe leider einen Namen vergessen, aber es wurde irgendwann tatsächlich ein Germanist gedacht.
00:53:32: jetzt sagen wir mal den Theaterleuten wie sie Worte auszusprechen haben und dann wurde da sozusagen die erste laut Festschreibung der Hochdeutschen Sprache wird dir heute noch gerne in der Linguistik einfach beigebracht, wie jetzt normdeutsch.
00:53:49: Wie man was ausspricht.
00:53:50: Auslautverhärtung und so weiter.
00:53:51: Aber es gibt eben auch das ist ja dann... Man sagt ja die Dachsprache?
00:53:56: Ja!
00:53:56: Das wird quasi deutsch wäre die Dachtsprache von all diesen Varietäten, die sich hier vorgestellt haben.
00:54:02: Das ist ja bei uns hier in den, sagen wir mal, in den Ländern, in denen das die Lands, die offizielle Sprache isst nicht wahr?
00:54:11: Die offizielle Sprache Da ist es klar, das Deutsche Dachsprache.
00:54:15: Aber es gibt ja auch deutsche Dialekte außerhalb dieses Sprachraums und da sind dann die Eigenheiten viel konservierter nicht wahr?
00:54:25: Ja, korrekt!
00:54:26: Zum Beispiel in Russland-Deutsch oder in Penzelvenia.
00:54:34: Und da kann man hier auch forschen, oder?
00:54:36: Kann man da nicht einfach ein bisschen zurück hören sozusagen?
00:54:39: und da wollte ich gerade drauf hinaus.
00:54:42: Ich hab mich gefragt, wie findet man den raus?
00:54:45: Ja.
00:54:46: Können Sie zurückhören!
00:54:48: Dann kann man nämlich nach Rumänien gehen und rumänisch scheint dem Volker Latein am nächsten zu sein laut Forschung.
00:54:55: Und habe ich das erzählt in der Sendung?
00:54:58: Was denn?
00:54:59: Erzählen Sie es erst mal.
00:55:00: Man kann herausfinden, wie Latein ausgesprochen wurde dadurch... Die haben ja wahnsinnig viel aufgeschrieben.
00:55:04: wiederum die alten Römer.
00:55:06: unter anderem haben sie auch Kommentare oder Reden aufgeschrieben, die sie gehalten haben.
00:55:12: Und dann hat man zum Beispiel den Fall dass ein Redner sich auf einen anderen Redner bezieht und ihm quasi falsche Aussprache vorwirft und beschreibt wie die falsche aussprache klingt das zum beispiel irgendwelchen bestimmten Buchstaben immer besonders gedehnt ist ja Nogo.
00:55:27: das heißt man kann dann daraus deduzierend sagen das dann das ist ja nogo.
00:55:34: Wenn man da im Podcast sagt, du hast das falsch ausgesprochen zum Beispiel.
00:55:38: Da hagelts Sankritik in den Kommis.
00:55:42: Bewerten Sie uns gerne auf iTunes oder ... Spannende Themen?
00:55:45: Aber sie haben noch einen Text, den Sie mitdenken.
00:55:47: Ich würde Ihnen gern noch ein kleines Rätsel stellen.
00:55:51: Ein Zuhörer aus Köln hat uns einen Satz eingelesen und ich möchte, dass Sie ihn mir übersetzen.
00:55:58: Vielleicht nach dem nächsten Text!
00:56:16: Haben Sie einen Wunschtext?
00:56:17: Ähm... ähm... Ja.
00:56:26: Machen Sie doch mal den Prucker, sollte einer dabei sein hoffentlich.
00:56:34: Kommt!
00:56:34: Da hatten mich dann unsere Sprecherin.
00:56:36: Verena Schmidt hat einen schönen Dialekt aufs Paket gezaubert will ich sagen.
00:56:41: Ich freut mich sehr.
00:56:41: liebe Grüße jetzt an der Stelle bitte schön.
00:56:46: Dialekt ist eine bewusstseins einschränkende Sprache umviert zur ausbleibenden Chancenverwertung und so Zum Nicht verwirklichen können Fehler, Möglichkeiten vormin.
00:56:58: Hör uns du, Burebärbel!
00:56:59: Nämber dem Rhein-Levens den Foto fort vom Stolz Stol, sonst kriegst Du der Pilbs.
00:57:05: Also ich glaube es geht darum dass jemand ein Frechdachs vor dem Schäunentor steht und der Bauer will aus der Scheune rausfahren.
00:57:12: Und wenn dieser Frechdax nicht bald weg ist dann kriegt er aber äh... Dann kriegt ihr ähm... Masern.
00:57:20: Ja völlig richtig hier kommt die Auflösung.
00:57:47: Ja, dann merken Sie das.
00:57:49: Sind sie wirklich sehr nah dran?
00:57:51: Die Agrikultur habe ich herausgehört, die Verkältung.
00:57:57: Ich war dem medizinischen Schluss und dass man vielleicht eher besser da weg soll.
00:58:04: Gut gemacht!
00:58:07: Ich hab jetzt noch den Moment hier während ich meine Gitarre stimme.
00:58:17: Ja genau, ich wollte Sie gerade ermahnen... Wir kommen heute einen wichtigen Song zu spielen.
00:58:22: Müssen Sie nicht hören, sie aufzureden damit ich die Anmoderation machen.
00:58:26: Hier kommt jetzt ein Text von Jasper Nicolaisen auch ein lieber bekannter dieser Sendung und er hat ein Gedicht auf seine Heimat geschrieben.
00:58:40: in Mundart bitte schön.
00:58:45: Kiel bei dir war ich geburtsmäßig am Ziel.
00:58:51: In deiner Holzenstraße habe ich mein erstes Holzen getrunken.
00:58:58: In deine Mutesiusschule habe ich nichts gemacht, das war meine Mutter.
00:59:04: die hat mich im Bauch mitgebracht.
00:59:08: vor deiner Nikolajkirche steht der Engel von Balach.
00:59:16: Ich hab mir so über Comics von Werner abgelacht bröselmäßig, Semmelverlach.
00:59:25: Du hast eine Fürle, eine Marine, ne Werft und ein Sähehund-Bang!
00:59:34: Dort drin, in der Insekten, das berühmte Wrestling Match Barca Engholm unentschieden.
00:59:42: Anders als der Zweite Weltkrieg, da haben sie die Nazis schön mit Bomben eingedecken die denn so baschelmäßig am verrecken.
00:59:54: Olympia, Segeln, Killerwoche, Hausbesetzer, Hansa-Achundvierzig, Rollenspielunikorn Literaturzeitung Schnipsel, Garten... Oh, heiß auf Türkisch Sohn!
01:00:11: In dir ist viel los aber nix so richtig.
01:00:15: Immerhin auch keine AfD ist ja wichtig K-I-E-L, und das L steht für Lustig.
01:00:25: Du bist die okaye Stadt mit der Schiffshornmöwen und Platschnackakussik.
01:00:52: Sind da zwei Nullen oder ein Haar drauf?
01:00:56: Da kommst du neu, spöß die Tür zu.
01:00:59: Setz dich, nimmst dir vielleicht ein wenig Zeitung mit.
01:01:02: Aus Sicherheitsgründen Glopapier falls es ganz mehr vorhanden ist.
01:01:07: Setze dich hin und hast die ruhige Buhl!
01:01:12: Das... ...ist für mich Heimat.
01:01:52: Der den Habermann Jack noch.
01:02:02: Du bist nichts in geistiger Größe gegen Habermans.
01:02:21: Du hast die Haber, habe schön Jürgen Jürgen Habermas, du hast die Brille schön.
01:02:34: Jürgern Habermass, erklär mir die Allektik!
01:02:41: Jürgin Haberm kann nur kämpfen und Karate aber denken kann ich nicht.
01:02:53: Jörgen Haberman muss dich sterben um dich zu treffen.
01:03:00: All die Mails kamen zurück.
01:03:04: Du warst out of office.
01:03:06: Dabei hätte ich deine kritische Schule gebraucht Beim Karate.
01:03:23: Es versetzte mein großen Schlag Jürgen Habermas Dass du dich niemals bei mir vorstellst, Jürgern Habermass Sie machen nur Witze über mich.
01:03:39: Sie sagen, Chuck Norris ruft nicht Jürgen Habermas an und dann lachen sie Hämmisch.
01:03:49: dabei war es doch andersrum.
01:03:51: Dieser Witz entbehrt jeglicher Grundlage.
01:05:16: Kennen Sie den, wie viele Trimmzüge kann Jürgen Habermas?
01:05:23: Keine.
01:05:27: Wie viele... ...wieviele Aktione hat Jürg Habermass während seiner Studiums aufgestellt?
01:05:35: Alle!
01:05:40: Die... Die UDSSR ist nicht zusammengebrochen.
01:05:44: Sie hatte Angst vor Jürgen Habermas und hat sich selber K.O.
01:05:50: gehauen, wie viele Seiten die letzte, wie viel PDF-Seiten hatte das E-Book von letzten Buch von Jürger Habermass?
01:06:08: sehr viele.
01:06:14: oder kennen sie die Geschichte wo ich mit Theodor unterwegs war?
01:06:24: Auf der MOFA und wir wollten noch Jürgen abholen.
01:06:30: Adorno, ne?
01:06:31: Theodor de Adorno Der alte Wiesengrund?
01:06:35: Ja ja!
01:06:36: Er war bei mir hinten auf der MOFA.
01:06:39: Es gibt aus diesem Schlag Mensch gibt es auch niemanden, gab es jetzt niemand mehr oder?
01:06:43: Werdet ihn noch jemanden rein aus der Frankfurter Abteilung?
01:06:46: Es ist Lothar Dijk Gönnader...Nee!
01:06:49: Nein!
01:06:49: Nein, es ist Lotherdijk Gölscher nicht rein, ne Ich kenne niemanden persönlich Aber Daniel Pascal Zorn wartet schon drauf, als der nächste Intellektuelle in Deutschland ausgerufen zu werden.
01:07:07: Kennen Sie den eigentlich?
01:07:09: Wie viele Klimzüge kann Daniel Pascal zorn... ...keinen!
01:07:14: Auch keinen!
01:07:17: Kennen sie
01:07:17: den?!
01:07:18: Wie viele Klimzügen kann Juli C?
01:07:21: Keinen?!
01:07:22: Nein, die kann auch keine!
01:07:24: Ähm... Wie viel Eisenbad-Klimzzügel kann...?
01:07:35: Tia Dorn.
01:07:38: Sagen Sie es mir?
01:07:39: Keinen, das ist ein lustiges Spiel!
01:07:44: Kennen sie den?
01:07:46: Wie viele Klimzüge kann die UDSSR?
01:07:48: Äh drei?
01:07:50: Ähh keinen.
01:08:07: Ja ja es sind zwei von uns gegangen zur ungleiche Aber Gett Knebel auch ne.
01:08:12: also wollen wir nicht vergessen.
01:08:14: Wollt man nicht vergessen?
01:08:15: Der hat auch viel gemacht für den Dialekt.
01:08:17: Für den haben wir ja schon heute schon gesungen.
01:08:23: Ja, liebe Zuhörerinnen von Eisenbad und Meisendraht herzlich willkommen in der zweiten Stunde.
01:08:27: Es ist kurz nach siebzehn Uhr.
01:08:30: wenn Sie jetzt den Podcast hören ist es eine Urzeit ihrer Wahl.
01:08:35: Wir haben gerade über das Lanzenblatt von Wurmlingen gesprochen.
01:08:38: mit großer Freude.
01:08:39: erste zweite also zweite Lautverschiebung.
01:08:43: wir sind in dem Power Thema Dialekt mitten drin angekommen und wollen jetzt nach über einer Stunde äh, munterer quasi Leih endlich mal darüber sprechen.
01:08:55: Ethymologisch woher kommt das Wort eigentlich Dialekt?
01:08:58: Ja!
01:08:59: Wissen die's?
01:09:00: Also es ist ein altgriechischer Eisenbad.
01:09:02: Die hat durch und er legt ist äh äh Ähm Padezip äh ist quasi von lecker ja von lesen ja.
01:09:12: also durchlesen.
01:09:13: man muss sich erst einmal durchlesendurch den ganzen Schamott.
01:09:17: ja ist fast der Eisenbad.
01:09:18: Dialektos ist ein griechisches Wort und bedeutet Gespräch.
01:09:27: Und jetzt um Ihnen das Thema mal ein bisschen klar zu machen, habe ich hier einen Wort für Sie und da dürfen sie mir gerne ... Wenn Sie's wissen können Sie reinrufen.
01:09:36: Zuhause.
01:09:38: Und Frau Meisendraten, Sie können auch reinruffen wenn Sie es wissen.
01:09:41: Hier kommt das Wort!
01:09:42: Bitte schön.
01:09:47: Ich wiederhole es nochmal.
01:09:50: Kleben.
01:09:57: Holzkleben, Holzwurm, Holzkleben.
01:10:01: Holtzleim, Glein, Leim, Kleim, Klein, Wurm, Holzklem oder Holzhauer?
01:10:12: Haber, Holzmann, Holzgleim oder Holz-Kleim und dann hauen.
01:10:23: Kleben, nicht hauen, hauen und dann hä?
01:10:27: Holzklemen, Klauben Holzspalde.
01:10:31: Spalten, ach so!
01:10:34: Holzspelten?
01:10:36: Sagt man bei uns... ...Spelgen oder wie der Klimm her.
01:10:46: Holzblumen?
01:10:49: Klieben ist das.
01:10:50: Ja, aber wo kommt es sehr etomologisch?
01:10:52: Das müssen Sie doch jetzt auch wissen.
01:10:54: Das weiß ich nicht für Holzblumen.
01:10:58: Also klieben einfach.
01:10:59: Klieben is spalten Also hauen, hauen oder hacken?
01:11:04: Ja es ist alles andersrum.
01:11:06: Wer also kleben ist spalten und hauen ist stechen oder was?
01:11:11: Er kommt etwas einfacheres für sie.
01:11:12: So ein Quatsch!
01:11:13: Was einfacheres.
01:11:14: Bitte schön.
01:11:16: Stanz?
01:11:19: Stanz... Sie stauzen!
01:11:23: Die staunsten!
01:11:24: Staunsen!
01:11:26: Stanzen!
01:11:27: Ein Muck, wie sind du da, ein
01:11:28: Stanz?!
01:11:29: Ah der hat's verraten!
01:11:30: Als Verlagerer er hat's verrattet.
01:11:31: Zack Schwein so Eins noch.
01:11:35: Weil es so schön ist, ja das ist auch gut!
01:11:42: Dochburn?
01:11:43: Dachboden?
01:11:44: Den?
01:11:46: Dielen?
01:11:47: Tülle?
01:11:49: Dochburn ist der Tenner?
01:11:51: Bollerdelen?
01:11:54: Dobratte?
01:11:55: Obratte?
01:11:56: O Bratte?
01:11:57: Korahus?
01:12:01: Korrahus?
01:12:02: Kornhaus Zilo?
01:12:05: Koraboder Korrahaus.
01:12:08: Ja, also ... Sie haben's ja schon ... Dachboden ist das, ne?
01:12:14: Getrahtboden.
01:12:15: Hätten sie jetzt Bauboden.
01:12:16: Sie hätten aber auch mal einfach sagen können, da haben sie recht, Frau Meisen.
01:12:21: Sie haben gut gemacht!
01:12:22: Kornboden!
01:12:26: Drawerboden... Drawer-Boden.
01:12:29: Also da haben Sie wirklich eine unglaubliche Sprache.
01:12:31: Vielfalt und da sind Sie nur in Bayern gewesen,
01:12:33: ne?!
01:12:33: Das sind wir jetzt nur in Bayern.
01:12:35: Aber wie gesagt, das haben wir schon festgestellt Richtung Süden nimmt die Dialektvielfalt zu in Deutschland.
01:12:41: Ja, äh ... Sie haben schon auch in den anderen Regionen ... Auch am Stabilzn nicht wahr?
01:12:49: Also im Süden ist der Dialekt auch am Stabilzen und wir haben hier in Franken eine Direktion mit dem meisten Dialektkontinuen.
01:13:01: Nicht wahr?
01:13:02: Es sind Bart.
01:13:02: Also sie wechseln... es gehört hier dazu Dass man relativ fließend Übergänge hat zwischen dem Hochdeutschen und dem komplett dialektisiert, nicht wahr?
01:13:13: Ja.
01:13:14: Und dass man dazwischen auch... Das ist die Bandrat der Linie von weißen Dadurch über die wir schon gesprochen haben.
01:13:19: Die Appel-Apfelgrenze, die dann die germanischen, westgermanische Dialekte vom damaligen Althochdeutsch abtrennt.
01:13:30: Aber das eine war eben Appel, andere Apfel kann man heute noch feststellen.
01:13:35: Und dann wollte ich noch über Code-Switching reden.
01:13:37: Ja, also die Fähigkeit eigentlich ja auch zwischen Spracheninsätzen bzw.
01:13:43: Fähigkeiten sondern wenn das passiert dass sie plötzlich anfangen die Sprache zu wechseln mitten im Satz.
01:13:50: Das gibt es bei Dialekten auch.
01:13:52: Dass man plötzlich ein Satz beginnt und plötzlich ins Dialekt abgedriftet.
01:13:59: Zum Beispiel machen Sie mal vor Ich bin ja nicht so gut in Dialekt.
01:14:03: Ja, das habe ich mir fast gedacht aber sie macht sich trotzdem mal.
01:14:07: Wenn ich jetzt zum Beispiel erkläre dass das Römische Reich wurde gegründet um fünfhundert vor und dann standen die da und haben einfach den Römischen Reich gegrüntet.
01:14:20: Das finde ich sehr schön.
01:14:22: Jetzt muss ich das auch wieder loswerden.
01:14:24: Ja.
01:14:24: Herr Eisenbad?
01:14:25: Stimmt!
01:14:26: Herr
01:14:26: Eisenbard?!
01:14:27: Ja... Ich kann es gar nicht eigentlich.
01:14:29: ne Aber es ist ja auch, Sie wollten's nicht machen.
01:14:33: Und jetzt musst ichs machen für sie!
01:14:35: Das war eine Riesenfrechheit von Ihnen.
01:14:36: Die finden immer noch unangenehm aber... Jetzt müssen Sie aber durch, Herr Eisenbart?
01:14:39: Ja da geh' ich nochmal schnell in den Text rein.
01:14:41: Ja dann gehen Sie doch mal einen Text rein!
01:14:43: Dann fange ich jetzt auch zur Hamburgerin an.
01:14:46: So schrecklich.
01:14:47: Das haben Sie ganz alleine zu verantworten.
01:14:50: Da müssen wir jetzt wirklich immer schnell raus.
01:14:53: Sonst haben wir ein großes Problem.
01:14:54: Hier kommt was auf sexisch um uns einen neuen Floh ins Mord zu setzen.
01:14:58: Quasi das Game Gift Und zwar ein ... also Lyrik.
01:15:02: Tatsächlich Volkstümliche Lyrik aus Sachsen, ich freu mich sehr.
01:15:09: Bitte schön!
01:15:12: Ja... Ich werde euch jetzt ein kleines Gedicht von Lene Vogt vortragen.
01:15:19: Das war eine Leipziger Mundartdichterin und den Leuten in Sachsen wird ja nicht ohne Grund eine ganz besonders große Liebe zum Kaffee nachgesagt.
01:15:31: Man spricht ja auch von Kaffeesachsen.
01:15:34: Deshalb habe ich mich für das Gedicht Hymne an den Kaffee entschieden.
01:15:40: Und das geht so... Im Leben gibt es keine Lache, wo der Kaffee date verfehlt sind.
01:16:03: Der Elzenleiter macht er froh, wie lang so auch schon auf der Welt sind und steht der Mensch vor Erentschluss und kann sich schwer entscheiden.
01:16:12: Richter Kaffeevogus wird sein Gehirn leiden.
01:16:16: Solange noch mein Kaffeespot steht in der Ofenröhre, finde ich die ganze Welt tipptopp, der schert mich gegen mehrere.
01:16:27: Ja wir sind wieder geheilt Es ist doch schön.
01:16:34: Wie fanden Sie das jetzt, Frau Meisendrat?
01:16:36: Vielen lieben Dank übrigens an die Interpretin.
01:16:39: Fand ich gut!
01:16:41: Ja dann müssen wir noch was hören, Frau Maisendrat.
01:16:45: Sie konzentriert sich jetzt mal.
01:16:48: Dann kommt jetzt noch ein Text von Theobald Fuchs.
01:16:50: bitte schön Ich sage ja schon etwas wenn es was zum sagen gibt.
01:16:55: Wenn einer Blätter herrät, irgendeiner Nazi-Geschmarrie Dann denke ich mal oft, jetzt hat Müsest was sagen Aber dann sagt schon Anderer was.
01:17:08: Und ich muss selber auch nix mehr sagen.
01:17:11: Weil das passt dann schon.
01:17:14: Oder wenn Anna sein Hund in Spielplatz nahe scheißen lasst Da will er schon gern was sagen.
01:17:21: Bloß fällt mir dann ums Arschlecken so geschwind nix ein und ich sag am Schluss gar nichts Weil er dann schon wieder davor ist, mit seinem bläden Köder.
01:17:32: Aber passt schon!
01:17:34: Weil bevor ich denk, hätt's halt was gesagt Bevor ich mich ärgern will Geh in mein Wirtshaus und hake mich hier Und sag nix.
01:17:46: Weil das Matler bringt mir sowieso mein Bier Ohne dass ich was sagen will.
01:17:54: Sind Sie wieder?
01:17:56: Ja, jetzt bin ich wieder.
01:17:57: Gut!
01:17:57: Sie brauchen sich aber nicht beschweren sie haben es herausgeforderte Eisenbad.
01:18:00: Ja naja ich wollte sie ein bisschen foppen.
01:18:02: Naja... Jetzt habe ich sie gefopt.
01:18:04: Haha!
01:18:07: Ich finde gerade bei diesem Text von Theobald Fuchs aber auch durch den vorherigen Text, den auf Sächsisch kam ganz gut zum Vorschein dass das ja auch in Zungen reden ist.
01:18:21: Frau Meisendrad Wie kommt sie darauf, dass das in Zungen reden ist?
01:18:26: Wenn Sie jetzt zum Beispiel so tun als würden Sie Dialekt sprechen dann spielen Sie ja was.
01:18:33: Dann spielen Sie jemanden mit Eigenschaften.
01:18:37: Ja stimmt vielleicht.
01:18:38: Mit bestimmten Wünschen.
01:18:41: Sagen wir mal es hängt ein bisschen so einen Paratext dran.
01:18:45: Zum Beispiel bei dem Theobald Fuchs Text.
01:18:50: Also was der jetzt geschrieben hat, das würde er so nicht sagen.
01:18:55: Wovon wir immer ausgehen?
01:18:56: Wir haben einen impliziten Autor.
01:18:59: Wir haben eine Ich-Perspektive, die unter keinen Umständen mit dem tatsächlichen Autor zusammenhängt... Noch eine weitere Verschlingung gibt es ja, wenn das Ganze in Mundart stattfindet.
01:19:18: Mundart übrigens dieses herrliche Kunstwort für Dialekt?
01:19:22: Ja!
01:19:23: Haben Sie noch mal welche gebracht diese erfundenen Kunstwörter um der Romanisierung der deutschen Sprache was entgegenzusetzen?
01:19:30: Ja richtig, wie zum Beispiel Meuchelpuffer.
01:19:32: Ja da gehört auch dazu, Mundart also.
01:19:35: aber das ist nach einer, was ich sagen wollte, eine weitere.
01:19:41: Theobald Fuchs würde unter Umständen gar nicht darüber schreiben, dass er jetzt in die Kneipe geht und ein Bier trinkt.
01:19:47: Aber wenn er sich das Fränkischen bedient dann bedient er sich auch einer gewissen ich sag mal Volkstümlichkeit.
01:19:57: Und diese Das rauszubekommen und trotzdem Dialekt zu schreiben das ist ja das gelingt nur den allerwenigsten.
01:20:05: Das stimmt wie raus zu bekommen?
01:20:07: Naja zum Beispiel Nehmen wir mal den Gottfaser auf fränkische Mundart, Lürik.
01:20:15: Kuschts?
01:20:16: Kuschs!
01:20:17: Fitzgerald Kuss, der schreibt auch fränksisch aber wirklich breites mittelfränkisch, nürnbergerisch und es ist aber gar nicht... also im seltensten Fallen ist es volkstümlich.
01:20:29: Sie meint jetzt das Volkstümmliche, dieses sich etwas solend in dem eigenen Stereotypen Und dann lieber ein Pfei oder einen Gell, oder Erwängerler mehr mit einbauen.
01:20:45: Damit es ja verstanden wird dass das jetzt fränkisch ist zum Beispiel.
01:20:49: Wobei man so wahrscheinlich nicht sprechen würde.
01:20:52: Ja ich verstehe also ich versteh sie jetzt.
01:20:55: Das ist noch zusätzlich zu der E-Verkünstelung.
01:20:58: wenn man etwas schreibt, wenn man Lürek schreibt zum Beispiel kommt zusätzlich noch eine hat Persona obendrauf oder indem man sich dieser Sprache bedient, bedient man sich einer weiteren Meterhebene noch mal oben drauf.
01:21:14: Das ist aber das heißenwatt!
01:21:16: Aber eigentlich soll ja noch etwas anderes impliziert werden.
01:21:20: Es soll mit dem Nutzen von Dialekt in der Literatur eine Authentizität vermittelt werden.
01:21:26: Also für die Leute, die es lesen sollen ankommen würde jetzt dem Volk aufs Maul geguckt Ja, und dadurch kriegt es einen Authentizitätswert.
01:21:35: Deswegen sag ich ja volkstümlich.
01:21:38: Sie haben's vollkommen richtig beschrieben aus der eigentlichen, aus der Autor-Innen Sicht ist das nicht im Volk aufs Mund schauen sondern eigentlich bedient man sich eher diesen Mittel um sie in die Literatur einzubauen sie auszuschmücken oder eben zu verfolgstümmeln.
01:21:56: Oder es sind unterschiedliche Erwartungshaltungen an den Dialekt- und Literatur.
01:21:59: Ja, verschiedene Motivik.
01:22:01: Aber wenn's wirklich authentisch sein sollte dann müssten Sie ja in ein Wirtshaus gehen wo noch so Wirtshaussingen ist?
01:22:08: Und sich da mal umhören.
01:22:09: Dann sich diese ganzen dumpfen, tumpen Sprüche einfach aufschreiben und ins Radio.
01:22:15: ich weiß nicht ob das eine Idee ist.
01:22:17: Das ist ja das Problem zwischen Hochsprache und den meisten Kulturprodukten, die dann in der Hochsprach stattfinden.
01:22:26: Wo es eher unüblich ist was im Dialekt ist.
01:22:29: Selten, selten.
01:22:30: in der echten Literatur habe ich jetzt schon gesagt Hochdeutschen Temperaturen sehr selten, dass das Dialekt irgendwie groß noch in den Mund hineingehen wird.
01:22:41: Manchmal schon.
01:22:42: Das ist ja was so Schade ist und wodurch der Dialekt auch ich sag mal eine Schieflage gerät weil es eben nicht sichtbar ist und alles was nicht sichtlich ist und nicht... Ich sage mal der breiten Öffentlichkeit gegen... zur Verfügung gestellt wird, da braucht man sich dann auch nicht wundern wenn es an keiner mehr spricht.
01:23:31: und über ihr einziger Lieb, und die Rolle ist leider ernst.
01:23:39: So schreiben sie in einer kindlichen Freude, dass das Herz grad so augieren kann!
01:23:50: Die anderer Maria und die Pferdscheller Theresa und die Oberamtsbacheros Witter, die der Denken sehen leider nicht viel weiter aus als wir bei den Kuchelfensten... Wenn Sie überhaupt bei uns haben, die andere Rosvita in deinem Kopf.
01:24:16: Die Pferdcella Maria in deinm Kopf.
01:24:22: The Oberamtsbacher Theresa In deinem Kopf So schreiben sie.
01:24:33: so seien sie gleich da.
01:24:40: Auf der anderen Seite muss man aussagen.
01:24:41: wenn Sie zum Beispiel an Schiller denken Ja ich denke oft an Schiler.
01:24:45: Schiller hat ja kam ja woher?
01:24:47: Schiller ist mein Roman Empire von Meisendrad.
01:24:52: Ich denke einmal am Tag an Schiller.
01:24:55: Also Schiller hat ja breitesten Dialekt gesprochen, das weiß man auch Schwäbisch und zwar so dass es gibt anecdotische... Dass die Leuten die Ohren zugeklebt wurden von sich selber.
01:25:08: Es gab wohl den Fall, dass er eine Gruppe von Schauspielern ... sein Stück vorgelesen hat und die sind ihm weggelaufen, weil sie nicht verstanden haben.
01:25:18: Wir haben eine Aufnahme von dieser...und zwar... Korra-Boder!
01:25:24: Korrahaus!
01:25:26: Aber stellen Sie mal vor, Sie sind irgendwo in Deutschland, in Weimar?
01:25:29: Schauspieler mit dann schon in Sicht türigen... Und dann kommt jemand und sagt... Dachboder!
01:25:38: Entschuldigen Sie Herr Schiller, könnten Sie das noch einmal wiederholen?
01:25:42: Dobratte!
01:25:43: Bolladele Wie kann sich denn das Reimen auf ... Schmachboden?
01:25:49: Korra-Boder.
01:25:50: Korra Haus!
01:25:54: Und dann sind die Schauspiele, sind aus der Probe gegangen, weil sie es nicht verstanden haben und ... Beim Table-Reading.
01:26:01: Am nächsten Tag haben Sie das Skript gelesen und gesagt, ist ja genial.
01:26:03: Es ist total schön, ich hab geweint auf Seite vier.
01:26:07: Aber vorher beim Table Read haben Sie gesagt was ist das für ein Stümper?
01:26:11: Ja so ist das eben.
01:26:13: Also das wollte ich nur sagen... Das können Sie gar nicht konservieren Ja, aber deswegen können sie gar nicht nach Leib und Leben einfach im Dialekt schreiben.
01:26:22: Das stimmt!
01:26:22: Wenn Sie ein Theater durchschreiben, das funktioniert ja dann auch.
01:26:25: Aber es wirft ja ein schlechtes Licht auf uns Menschen, sag ich mal.
01:26:31: Das ist ja Distinktionsgehabe wenn Sie mich fragen.
01:26:34: Aber was jetzt genau?
01:26:35: Ein Schiller?
01:26:36: Ne, da kommt jetzt jemand spricht in einem Dialekt und sie lachen Zum Beispiel oder rümpfen die Nase.
01:26:43: Ja, aber wenn Sie es nicht verstehen... Was sollen sie denn tun?
01:26:45: Ja sicher!
01:26:47: Aber draufschneiden... Nein wir gehen jetzt mal von Schiller weg.
01:26:49: Ach so, wir gehen einfach um.
01:26:50: Nein, generell... Was hat er denn jetzt
01:26:52: getan?!
01:26:52: Das ist ein guter... Also der hat gute Gedichte geschrieben Die Glocke Ein einmaliger Klassiker.
01:26:58: Da lass ich gar nichts darauf kommen viel besser als Goethe.
01:27:01: Und es gab damals ja auch so Kapilgerfahrten nach Schiller zum Schiller.
01:27:05: Denkt mal, weil die sich gefreut haben dass ein schwäbisch sprechender Mensch da als Geworzenstadio geerd wird.
01:27:11: Wir hören jetzt mal eine Kostprobe aus dem Schwäbischen und dann können wir noch einmal darüber reden ob das so schade ist mit dem Schiller?
01:27:29: Mit dem Schwabisch.
01:27:34: Woher sehe ich noch einmal, wer einen schönen Dialekt kreiert?
01:27:38: Und wenn ich für mich denke, Rindtaller ist eigentlich schon sehr schön.
01:27:42: Oder habe ich mir gemalt?
01:27:44: Dabei rede ich auch gerne, Rintaler ist so richtig schön!
01:27:47: Ich bin Altstädter oder ich rede eigentlich eine Mischung aus einem Galler-Deutsch ab Zellertütsch.
01:27:54: Rintaller ist natürlich und natürlich sind wir ehrlich auch Fuddler-Deutesch also Vorarlberger ist leider auch dabei, dass man nicht abstreiten kann.
01:28:01: Wenn man zum Rinden aller Deutschen generell sagen kann, dann ist das einfach etwas ein härter Sprach.
01:28:08: Das ist jetzt die Ribbelköpfe aus dem grossen Kanton normalerweise verträgt.
01:28:13: Heißt wenn wir Hochdeutschen reden müssen wir auch noch schöner von meinem Inhalt haben.
01:28:18: oder wenn ich bei uns im Städtel mit einem zusammendeutsch mit ihm komme.
01:28:22: Natürlich riecht es in den Otten um einen scharfsäckchen.
01:28:25: Du bist eigentlich blind und blödes Anschlag!
01:28:28: Aber da heisst es nicht, dass ich dann an der Phase nach mit ihm zusammengegangenen Sonnebräuger suche.
01:28:33: Das ist ja klar oder?
01:28:36: Klar!
01:28:36: Und das sind die einfach reihenweise nach Hause gegangen, die Schauspieler.
01:28:40: Aber warten Sie mal was war das jetzt?
01:28:42: Das war schwäbisch... Das hat er ja erklärt.
01:28:46: Das war Seile Klein, der hat erklärt dass er eigentlich gar nicht so das Hauptschwebisch redet sondern eher St-Gallendeutsch oder Vorarlbergdeutsch.
01:28:58: Ja das ist hier dann schon.
01:28:59: also vorarlberg ist auch eine spannende Region weil da trifft es ein bisschen.
01:29:04: das ist ja allemannisch gefärbt teilweise wenn ich das richtig im Kopf habe aber gleichzeitig geht's ja schon ins tyrolische rüber.
01:29:11: Also man hört ja beides in diesem Ding.
01:29:14: Ja?
01:29:16: Wollte ich nur sagen, es sind diese Grenzen!
01:29:18: Gerade das Schwäbische ist immer irgendwie grenz... Ja, Grenzen und auch Nichtgrenzen, auch gar mischelt.
01:29:23: Ja aber genau, es mischt sich, genau, sie sind fließende Übergänge.
01:29:27: Aber die Landesgrenzen an denen passieren spannende Dinge wenn Sie die Sprache im jeweiligen Dialektes vergleichen.
01:29:33: Das klang jetzt wie eine Mischung, eine komplette Mischungen aus dem schwäbischen und dem bayerischen also aus dem tyrolischen.
01:29:41: Tirolerisch ist ja nochmal ganz, ganz fies.
01:29:43: Ist auch eine Bayerische Sache.
01:29:49: Ja herrlich und sonst Sofa Meisenbrat.
01:29:59: Nach dem nächsten Text Wir hören jetzt einen Text von David Neee von FD.
01:30:05: Stimmt das?
01:30:06: Kann man machen.
01:30:07: Dann können wir nach FD noch einen Skit von Fd hören.
01:30:14: Sie können den Unterschied zwischen dem Text und dem Skit erkennen an der Fahrradklingel.
01:30:22: Das ist eine Q für ihr Ohr, damit sie da Bescheid wissen.
01:30:29: Bitte schön!
01:30:30: Damit haben wir nicht gerechnet, dass die Dialekt sich so halbe würde... Da hören wir dem Kind zu, wie es brappelt und barpelt und lutscher im Mund den Ball um die Dicht dotzt.
01:30:39: Die babische Hände am Dichtstuch abwischt, die große Auge zum Vater guckt, den Mund aufschwert und spricht.
01:30:45: Dem Baul sei Baba hat sich auch nicht so aufgeregt!
01:30:48: Das mit dem Schreiben ist halt gar nicht so leicht – die Wörter klingeln so und schreiben sich ganz anders.
01:30:53: Wie soll denn das Arne verstehen?
01:30:55: Das mit einem Dialekt?
01:30:56: Das haft doch wirklich keine….
01:30:58: Aber spätestens, wenn das Kind alt genug ist von der Schule zur Uni zu gehen, dann ist die Dialekt verschwundet.
01:31:05: Zurück bleibt hochdeutsch wie es im Buch steht – mit dem sozialen Aufstieg kommt die Hochsprache!
01:31:11: Und nur die Heimat kann manchmal den Dialekt wieder naufholen.
01:31:14: Fühlt sich dann heimisch an des Gebrabbeln und Gebabbeln.
01:31:17: Wenng minder bemittelt, unstolz drauf.
01:31:23: Bezahlen wir mal Geld hat?
01:31:24: Das ist K-Kunst.
01:31:25: aber bezahle wir mal Karrens hat Desise Kunst und die muss ich erst noch lernen... Sie haben hier einen, wie sagt man?
01:31:34: Ein Husarenstück haben sie ja hier aufgeführt Herr Eisenbad.
01:31:37: Naja!
01:31:38: Jetzt hören Sie mal auf.
01:31:39: Jetzt kommt nämlich die Frage!
01:31:40: Ich werde ja rot.
01:31:41: Jetzt kommen nämlich die Fragen.
01:31:42: Jetzt komm' die Frage.
01:31:44: Ähm... Die Frage, die weh mal dich in jeder Sendung kommt oder?
01:31:50: Ja klar.
01:31:51: Äh, Frau Meisendrat jetzt wo ich sie schon vor mir sitzen hab.
01:31:55: Ja, leibhaftig Herr Eisenbach.
01:31:57: In aller Hülle und äh War Goethe einen Dialekt?
01:32:02: Ja, Herr Eiselwart.
01:32:03: Goet he war ein Dialekt!
01:32:05: Ja.
01:32:05: Ja, Goethey hat anscheinend wie Schiller auch... Damals hat man ja grundsätzlich Dialekt gesprochen.
01:32:11: Ich habe ihn gerade erzählt.
01:32:12: Ohne Hemmung.
01:32:14: Es gab schon verschriftliches Hochdeutsch.
01:32:17: Das war durch die Lutherbibel.
01:32:19: Man hat die Bibel gelesen im Schulunterricht und daran wurde dann quasi gemessen, wie man schreibt.
01:32:26: Aber bei der Sprache gab es das noch nicht.
01:32:29: Es gab einfach noch keine hochdeutsche Sprache in dem Sinn, also es gab eine Hochdeutschsprache aber es gab noch keine.
01:32:39: besonders im Theater- und Literaturkontext hat man einfach... war ein Gewirr!
01:32:45: Und Herr Goethe war ja aus?
01:32:49: Genau, Frankfurt, die Ecke so wie wir hinten runter... Ja Bockenheim Sachsenhausen.
01:33:00: Ja, so war es die Ecke Offenbach.
01:33:03: Genau.
01:33:04: War aus Offenbach... ...Bornheim.
01:33:07: Jedenfalls.
01:33:07: also Herr Goethe hat auch hessisch gesprochen?
01:33:12: Deswegen war das jetzt das Husarenstück dass sie jetzt die hessischen Beispiele direkt quasi ja.
01:33:18: und vor allem Sie haben's vielleicht gemerkt dass das was sie auf FD aufgefast hat das haben wir vorher auch besprochen mit dem Minder bemittelt Ja, stimmt.
01:33:29: Dass es einen minderbemittelten Eindruck macht ... Aber halt Authentizität!
01:33:33: Und man ist trotzdem noch ein bisschen stolz auf seine Heimat?
01:33:38: Das war mein Marken.
01:33:40: Oder meiner... Also es gibt zum Beispiel ... und wie findet man das raus, dass Goethe-Hessisch gesprochen hat?
01:33:48: Man hat die Vokale oder die Konsonanten sich angeguckt.
01:33:51: Gar nicht so schlecht, ja.
01:33:52: Es hat gemerkt, ah, die KonsONannten, da ist oft ein D statt ein T. Göde hat er immer geschrieben, zum Beispiel.
01:34:02: Ja also bei Schiller habe ich einen Aufsatz gewesen da ging es um diese Lautverschiebungen und das halt an den Reimen kann man sich oft ablesen weil plötzlich reiben sich Dinge die sich im Hochdeutschen gar nicht reimen.
01:34:14: Wie Himmelskräfte auf- und niedersteigen und sich Goldene einmal reichen Wäre jetzt hier, müsste sich eigentlich reimen.
01:34:22: Aber wenn man es jetzt auf hessisch versucht wie Himmelskräfte auf und nieder steigen und sie goldenen Eimer reichen dann geht's plötzlich!
01:34:31: Jaa... Ich hab´s versuchte Eis mal.
01:34:32: ich habe es versucht.
01:34:33: ich versuche dem hessischen genüge zu suchen.
01:34:35: oder steichen und reichen steichen.
01:34:37: vielleicht war auch franke steichen auf undnieder steichen.
01:34:42: Vielleicht sind wir das ganz heißen auf der Spur.
01:34:45: Geht es auch bei folgendem Reim?
01:34:48: Also erst mal Hochdeutsch oder nee, ich mach gleich auf hessisch... Ach Neige, Neige!
01:34:53: Du strahlen Eiche!
01:34:56: Naieche, naieche!
01:34:58: Du Strahleneiche Ja?
01:35:00: Halsenbad vielleicht war er Franke.
01:35:02: Müssen wir eine These aufstellen.
01:35:03: Aber hören Sie doch mal Frankfurt, Franken.
01:35:06: Das ist ja sowieso eine gewisse Affinität.
01:35:08: Ja, ich meine das hessische und das fränkische sind ja schon sehr nah beieinander.
01:35:12: Sie waschen beide diese harten Laude so weg, sie haben dieses... Ja und es ist aber noch nicht dieses absolut sauräutige Rheinisch.
01:35:24: wo's dann wirklich ins... also da ist ja alles egal.
01:35:29: Da ist zum Beispiel der Weg.
01:35:33: Also das machen wir nicht.
01:35:35: Aber es gibt auch eine gute Zitat habe ich noch mit zum Thema In welchen die Seele ihren Atem schöpft, hat er mal gesagt?
01:35:48: Ja.
01:35:48: Hat er in seinen Bambeltief hineingegucken und den Spruch rausgezogen.
01:35:54: Fantastisch!
01:35:55: Das ist unser größter Mundartichter in Deutschland.
01:35:59: Und jetzt hab ich noch einen kleinen Jux für Sie.
01:36:01: Also wirklich ein witzigen Witz ... Sie kennen doch was hat Goethe als letzte Worte-Goethe?
01:36:07: Mehr Licht hier so schlecht.
01:36:09: So schlecht.
01:36:10: Ja.
01:36:11: Mehr Licht... Mir licht die Decke so schwer auf der Brust.
01:36:16: Mehr Licht hier, so schlecht!
01:36:20: Ein Burner, warten Sie!
01:36:21: Das ist absolut... Und?
01:36:30: Kennen sie das?
01:36:30: Da gibt es diesen fränkischen Karnevals-Singer Der singt dann immer.
01:36:36: Das war lustig.
01:36:36: Kennen Sie das?
01:36:39: Ja Aus Höchstadt?
01:36:41: Höchstadt in der Eich?
01:36:42: Kennet ihr, da spricht man auch Dialekt?
01:36:43: Ja Dann kommt er immer und singt Ha ha ha.
01:36:46: Haben Sie das schon mal gesehen auf Instagram?
01:36:48: Ja, das klingt so.
01:36:49: Unser Hintel Der hat gleich zwei Händler.
01:36:54: Der hat ein Hündel?
01:36:55: Händl, unser Hundler!
01:36:57: Der hat gerade zwei Hündeler.
01:37:00: Händle hatte zwei Hände... Das hätte ich ihn aber auch so sagen können.
01:37:03: Da brauche ich keine blöde Karte.
01:37:10: Der ist die bezahste Sendung, die ich jemals aufgenommen habe.
01:37:18: Heißbad das hat neue Höhen erreicht.
01:37:20: machen sie nochmal eins.
01:37:21: es ist so schön.
01:37:22: Wo bin ich hier eigentlich?
01:37:23: Pass auf, passen Sie auf.
01:37:25: Heier hat's viel geschneit!
01:37:28: Das ist Hochdeutsch!
01:37:30: Das war doch jetzt Hochdeutsch!
01:37:31: Heier hats viel geschmeitt!
01:37:32: Jetzt passen sie auf.
01:37:34: bei uns sagt man eher so... Heier has viel gescheitt!
01:37:37: Haier hat es viel geschnallt.
01:37:39: Haier übrigens auch laut Verschiebung.
01:37:41: Ja Haier prob Haier.
01:37:57: Heuer hats viel geshnallt!
01:38:05: Geschnallert?
01:38:08: Ja.
01:38:08: Das klingt schaffter.
01:38:13: Das wird auch ein gutes Spiel.
01:38:13: Oder?
01:38:14: Hat er geschnypt.
01:38:17: Ja, geschnipt.
01:38:24: Haja-Hotspieg schnimm!
01:38:26: Aber jetzt klingt's schon... Jetzt hat es einen eher südlichen Einschlag bekommen.
01:38:31: Ja.
01:38:32: Geht auch in den Süden.
01:38:32: Wir sind von Gschneijert.
01:38:34: Das ist eher so Richtung Aschaffenburg.
01:38:37: Coburg ist auch... Haja Hotspiegel geschneit.
01:38:41: Das fast schon Hochdeutsch.
01:38:44: Also ganz nah an der Bendrader Linie und dann eher im Süden ist dann so... Huir hat das viel geschnitten Heuer.
01:38:53: Hat das viel geschnitten?
01:38:55: Geschnitten!
01:38:56: Ullm, geschnitte.
01:38:58: Ullmm?!
01:38:59: Geschnitte!
01:39:01: Ja... Machen Sie nochmal ullm.
01:39:03: Hat es viel geschnittt?
01:39:05: Hat es Viel geschnitt?
01:39:08: Machen sie nochmal... Haier hat's viel geschneipt.
01:39:10: Haier hatte es viel geschmeckt.
01:39:14: Es macht Spaß!
01:39:16: Geben Sie mir noch eins.
01:39:28: Haiei hats viel geschnitten.
01:39:30: Heier hat es viel geschneit.
01:39:32: Haier hat's viel geschneimt.
01:39:36: Aber jetzt passen sie auf!
01:39:38: Ja, ich kann das alles.
01:39:39: Nicht nur geschniebt, nicht nur das ist interessant.
01:39:43: und dann halt auch dieses heuer.
01:39:47: Was können wir da dran feststellen?
01:39:49: Heier oder heuer?
01:39:50: An dem heiheuaioi?
01:39:53: Ja, auch das sind Lautverschiebungen.
01:39:56: Im Hochdeutschen des Wortes Feuer zum Beispiel.
01:40:00: Feuer?
01:40:01: Feier!
01:40:02: Ja im fränkischen Feier ist wie im Englischen.
01:40:07: Feier.
01:40:08: Ist literal wie im englischen, feier.
01:40:11: Ach ja, literarisch wie in Englischem.
01:40:13: Literarisch als im Engelischen.
01:40:15: Da können Sie jetzt wirklich ... Literal.
01:40:18: Können Sie sagen wenn sie nur?
01:40:21: Deswegen müssen wir da weggehen von dieser Normsprache, von dem Konrad-Duden-Faschodeutsch.
01:40:32: Wir müssen wieder zurück in die Lautschrift und dann stellen Sie fest, in den Dialekten ist eine frühere gemeinsame Vorstufe konserviert.
01:40:48: Wo sagt man jetzt Feier?
01:40:49: Im Mittelfränkischen.
01:40:50: Und Feuer sagt man wo?
01:40:53: Erfeuer, sagen Sie im nördlich der Bendrater Linie.
01:40:57: Obwohl die näher an England dran sind?
01:41:00: Ja.
01:41:00: Das ist ja wild!
01:41:01: Weil da eben diese eine Lautverschiebung wurde nivelliert.
01:41:11: Mit der zweiten Lautverschiwung wurde das nivellert.
01:41:14: Also Herr Eisenbatt ...ja Und deswegen ist es so interessant sich mit Dialekten zu beschäftigen weil sie können heute noch zurückgreifen auf eine frühere Fassung der Sprache, die heute gesprochen wird.
01:41:30: Und haben Sie in Ihrer Dialekt... Gibt es auch so eine Dialektkarte für einen Mittelfranken?
01:41:35: Weil's gibt ja auch so viele mittelfränkische unter... Ja ich glaube da ist... Können Sie zum Beispiel wäre es möglich in dieser Karte den Unterschied zwischen vierter Frankisch und Nürnberger Frankisch mal aufzumachen?
01:41:46: So detailliert ist das hier jetzt auf der... Ich gehe von der dialekte.schule.bayern.de aus.
01:41:52: falls ihr jetzt mit Falls Sie gerade erst eingeschaltet haben, so detailliert ist es dann nicht.
01:41:57: Aber soweit ich weiß, ist das wirklich in den Dialektologie-Lehrstühlen?
01:42:06: Gibt's da ganz eigene Kartierungen und da gibt´s wirklich Dorfspezifisch?
01:42:10: Es ist gut dass das jemand macht, weil sonst macht es ja niemand!
01:42:16: Es gibt wenige Dialekte die... Und das ist vielleicht eine der Grenzen, die man tatsächlich ziehen kann zwischen Sprache und Dialekt.
01:42:22: Dass es eine verschriftliche Form gibt?
01:42:23: Ja!
01:42:24: Eine einheitliche... Da gibts ja in Deutschland nicht so viele.
01:42:28: Aber welche fallen Ihnen ein?
01:42:30: Äh...Berlinerisch.
01:42:39: Ich will hinaus auf den bedrohtesten Dialekt in Deutschland.
01:42:43: wissen Sie wer das is'?
01:42:45: Berlinerisch.
01:42:48: In Berlin gibt es die Sprechung sehr viele Menschen.
01:42:50: Es gibt Dialekte in Deutschland, die werden nur von wenigen Menschen gesprochen und ... aber auch nicht nur in Deutschland.
01:42:58: Und diese sind ganz klein und weit oben?
01:43:04: Ähm ... Plattdütsch.
01:43:06: Nee, Ostfriesisch.
01:43:07: Ostfrisisch natürlich!
01:43:09: Ja.
01:43:09: Friesisch allgemein ein sehr spannender Dialekt.
01:43:13: Weil friesisch streckt sich ja nicht nur über, also gibt's ja hauptsächlich in den Niederlanden, die größten frisischen Gebiete sind in den niederlandenen.
01:43:24: aber es gibt auch ein paar kleine verinsulierte Ecken in Deutschland wo man das spricht.
01:43:30: Gleichzeitig ist das schon sehr nah an einer eigenen Sprache dran.
01:43:32: Jetzt muss ich sagen schade dass sich Dr.
01:43:34: Krosser nicht angerufen hat der native speaker ist.
01:43:38: der hätte uns da was erzählen können über ostfrisisch.
01:43:41: vielleicht kommt eine nächste Sendung zum Thema.
01:43:43: Aber das sind so die Sprachen, wo sich das dann schon langsam, wo man schon näher am Englischen dran ist und wenn man unter Umständen mit Englisch Muttersprache mehr versteht als mit Deutschmuttersprach.
01:43:54: Ja?
01:43:55: Unter Umständem.
01:43:57: Elsesish ist auch sowas was mir einfällt.
01:43:59: Elcesish gibt es auch ja.
01:44:00: Es wird wahrscheinlich eher bedroht sein.
01:44:03: Eher nicht weiter gefördert werden vom französischen.
01:44:09: Das ist interessant tatsächlich.
01:44:10: also es gibt Wie war das?
01:44:13: Das habe ich letztens erst gar nicht für diese Sendung nachgelesen.
01:44:17: Das ist nicht so bedroht wie man denkt, weil dort quasi dass in der Schule noch angewendet wird... Es ist ja auch für den Dialekt.
01:44:28: übrigens, wenn man darüber spricht wie bedroht sind Dialekte.
01:44:31: Das gibt ja auch die UNESCO immer aus.
01:44:34: Dann muss man da... dann wird man als erstes geguckt sprechen junge Leute diese Sprache noch?
01:44:40: und dann kann es zum Beispiel sein dass ein bayerischer Dialekt der durchaus von vielen Menschen gesprochen wird als Bedroht eingestuft wird weil die junge Generation den nicht mehr spricht.
01:44:50: Ja nur viele alte aber wenig Junge, ja.
01:44:53: Ist eigentlich ganz logisch wenn man drüber nachdenkt.
01:44:57: Hier kommt noch ein Wunderlicher Dialekt.
01:45:02: Bitte schön!
01:45:05: Servus, moche und meln auf dem Kräfteland.
01:45:09: Dies ist eine kleine Köstprobe von unserem Dialakt dem Kräftsicherer.
01:45:15: Wir sind hier gläschig an der üvere Ausschauung zwischen Neufestor und Sorkermal.
01:45:23: Und wir grüßen alle die uns zuhören und auch alle Freunde vom Dialekt war gemein.
01:45:36: Da hätt ich jetzt, da tue ich mich schwer... Es wurde gesagt wo es ist.
01:45:39: ne?
01:45:39: Ja!
01:45:40: Aber ich hätte das nicht verstanden Und das klang wie eine Mischung aus allen möglichen.
01:45:46: Das kann nicht sein!
01:45:47: Das kann ja nicht unmittelbar sein.
01:45:49: Hier kommt noch ein sehr kurzer alemanischer Schnipsel.
01:45:55: Sie können dann raten was für einen Dialekt das ist.
01:45:57: bitte schön Wenn die Kugelstohlen ist, machen wir die Tür zu.
01:46:06: Ja!
01:46:07: Das war allemannisch, das war auf jeden Fall alemanisch, aber weiß ich nicht irgendwie... Nee, Alemanisch stimmt.
01:46:19: Ja ja, aber Alemanische ist ja nicht der Dialekt.
01:46:21: doch wie?
01:46:22: Das heißt so heiße Dialekt?
01:46:24: Das ist alemanish.
01:46:26: Okay Ja Aber ich kenne also was wie heißt.
01:46:32: gibt es da eine?
01:46:33: Ja, klare Kategorisierung.
01:46:35: Gibt's bestimmt ... Wurde mir nicht nachgereicht.
01:46:39: Weil für mich war Allemannisch immer so eine große Familie von verschiedenen Dialekten?
01:46:43: Ja, aber im Kreis Richtung Lörrach zum Beispiel, da spricht man von Allemanisch.
01:46:52: Das ist dann diese ... Ich sag mal im deutschen ... Allemmanisch is allemanisch quasi!
01:46:58: Genau.
01:46:59: Also sie können auch ... Ich weiß jetzt nicht.
01:47:02: Gibt es sicher noch eine Bezeichnung dafür, die mir aber wie gesagt jetzt nicht vorliegt?
01:47:09: Wie Sie schon gesagt haben, Dialekte werden ja auch... Also ist ein Versuch in den letzten Jahren gestartet worden, Dialekt wieder auf die Karte zu bringen.
01:47:20: Ja!
01:47:21: Es wird auch immer wieder diskutiert ob nicht im Radio auch Dialekt gesprochen werden soll und wir sind da große Vorreiterinnen weil wir machen das jetzt Schon lange, schon seit fast zwei Stunden.
01:47:35: Und was halten Sie davon?
01:47:37: Wie hätten sie das gefunden, wenn sie Dialekt in der Schule gehabt hätte?
01:47:41: Ich glaube ... Das ist ja ein Politikum, ne?
01:47:46: Weil man früher so davon ausgegangen ist, Dialekt ist schädlich für die Karriere.
01:47:51: Schädlich!
01:47:52: Meine Schwester
01:47:53: z.B.,
01:47:53: der hat ... Sorry, Entschuldigung.
01:47:56: So wie uns das ... Wie uns das vorhin Wena Schmidt schon auch schon mitgeteilt hat.
01:48:04: Ja, und FD?
01:48:05: Also beziehungsweise Andreas Brucker in Josef Strauß hat uns das ja vorhin vorgelesen.
01:48:12: Johann Strauß ist seine unvergesslichen Komödie-Fledermaus.
01:48:16: Das ist ja das, dass man jetzt lange davon ausregen ist, ja man muss Hochdeutsch sprechen um Shopchancen zu haben aber inzwischen gilt es ja auch gar nicht... scheint ja der Konsens sich ein bisschen zu verschieben.
01:48:29: Dass man das als nette Einfärbung, als Persönlichkeitsmerkmalen, dass man auch weniger sagen wir mal herabwürdigend auf Dialekte guckt sondern eher so'n bisschen ach steh an kommt aus ist zum Beispiel einen Sohn aus Mannheim als Beispiel.
01:48:44: Ein Sohn Manheims zum Beispiel?
01:48:45: Ein Soohn-Mannheims.
01:48:46: Ah ja!
01:48:47: Bisschen komische Sachen die er redet aber... Der spricht immer so komisch.
01:48:53: Es ist steinhart!
01:48:55: Ja, zum Beispiel.
01:48:56: Ich bin ein Kleinmann!
01:48:59: So ungefähr, das stimmt.
01:49:01: Mannheimerisch?
01:49:02: Ist ja am Recht... Aber es fängt ja schon viel früher an.
01:49:05: meine Schwester hat zum Beispiel in einem Aufsatz geschrieben ich bin schnell dahin gelaufen.
01:49:13: Gelofen Weil jetzt im fränkischen gelofen.
01:49:16: Glocken.
01:49:16: Bitte hinklopfen Gelofen.
01:49:19: Also da hat man halt angenommen, dass das eher nicht förderlich ist für das eigene Sprachbild-Schriftbild.
01:49:28: Weil nach dem faschistischen Dudendurch Buchsprache?
01:49:32: Ja eben nicht nach der Hochsprache die aber für einen gar nicht gerade eine Rolle spielt und daraus ein eigenes Fach dann lieber zu machen und zu sagen Das gibt es ja auch noch könnte ja eine Möglichkeit sein.
01:49:47: Aber wenn Sie jetzt schon die Jobsuche mit ins Spiel bringen, ist ja neurologisch auch mittlerweile klar, dass wer mit Dialekt aufgewachsen ist quasi tu-sprachig aufgewachsend ist und dann auch Code zwitschen kann.
01:50:04: Code zwitzen kann, schnell sich umdenken kann?
01:50:08: Warum ist das so?
01:50:09: Weil Das Gehirn von Jung auf schon trainiert wird.
01:50:14: Genau, weil viel mehr Verbindungen zwischen den Synapsen da sind.
01:50:19: Also mehr Synapsendase.
01:50:20: Eigentlich ist man erst klug wenn man auch Dialekt hat.
01:50:24: Ja und das kann ja auch zuträglich sein für wenn man eine Stelle sucht und da zum Beispiel man schnell umdenken oder schnell denken muss Dann kann das vielleicht so was sein, wo man sagen kann ja.
01:50:43: Und wie gesagt da scheinen wir in Franken besonders... Also habe ich gelesen zumindest dass es bei uns besonders verbreitet ist schnell zwischen den verschiedenen Stufen das Dialekt hin und her zu springen also Prinzipiell in ganz Bayern.
01:51:00: eigentlich ist es sehr verbreitet, dass man Dialekt zu Hause spricht und dann aber sehr schnell auf perfektes Unterricht.
01:51:05: Oder habe ich auch ein sehr interessantes Reel gesehen auf Instagram wo eine Schweizer Rinder drüber gesprochen hat welche verschiedenen Schweizer Abstufungen Hin zum Normdeutsch.
01:51:20: Sie verwendet und in welchen Situationen, und es gab glaube ich vier oder fünf verschiedene Stufen Und sie hat gesagt dass das Hochdeutscht das bringt sie immer zum krinschen Ja Oder sie hat glaub ich Ich dazu gesagt die bekommt den ich wenn sie das hört und sie bekommt aber auch den ich Wenn es nur so halb ist zB im schweizer Fernsehen bekommt sie denn ich und alles?
01:51:46: Da ist sie aber schon sehr im berlinerischen Abgehörigen.
01:51:48: Ja, und dann alles andere was mehr Dialekt hat da fühlt es sich wohl.
01:51:54: Es hat eine psychologische Komponentin.
01:51:56: Und bei den Menschen die aus der Schweiz kommen, die ich bisher getroffen habe ... Die hatten alle als Gemeinsamkeit dass sie Krassen Dialekt gesprochen haben, wenn sie untereinander gesprochen haben.
01:52:08: Ich hatte mal einen Schweizer Schauspieler bei mir in der Wohnung zur Übernachtung.
01:52:13: Der hat dann mit seiner Freundin telefoniert und ich habe nichts mehr verstanden.
01:52:17: Dann komme ich ins Zimmer und sage jetzt halt doch die Schnauze!
01:52:20: Ich will Fernseh schauen... Und dann sagt er zu mir, nein tut mir leid also ich werde das nächste mal besser aufpassen.
01:52:27: Also dann dieses super gestochen scharfe Hochdeutsch was die Menschen nicht zumindest kennen aus der Schweiz dann immer drauf haben.
01:52:35: Das fasziniert mich!
01:52:36: Also nicht mehr.
01:52:38: einen Einschlag ist zu erkennen und ich glaube dass liegt daran dass die Schweiz eben... Dass der Dialekt so ... verwurzelt ist in der Alltagssprache und dann in der Schule einfach auf Hochdeutsch gesprochen.
01:52:48: Es funktioniert also auch beides, Herr Eisenbart?
01:52:50: Ja!
01:52:50: Das kommt nicht nur darauf an was in der Schule unterrichtet wird sondern es kommt auf viele Faktoren an.
01:52:55: wie wird im Fernsehen gesprochen... Wie wird in der Nachbarschaft gesprochen... wie wird irgendwie auf dem Amt gesprochen... Wieviel diese Stufen kann ich denn abrufen?
01:53:03: im Alltag und das ist nicht nur die Bildung würde ich sagen behaupten ja voraussetzen postulieren axiomieren Vorne an Stellen.
01:53:18: Davon ausgehen, habe ich schon gesagt?
01:53:21: Naja... In Berlin kaufte ich ein paar Schrippen in der Pfalz ein Weg und in Köln ein paar Brötcher die schmeckten.
01:53:36: Ich aß sie alle weg.
01:53:39: Die Dialekte knusperten noch lange im Ohr.
01:53:45: Oma!
01:53:46: Die Sprache ist und Mutter verstand es Doch ich kenne nur noch wenige Wörter.
01:53:51: Die Allekte verschwindet und so schwätzt man auf Hochdeutsch!
01:53:57: Herr, du kennst auch die Saunausreide Schaberhals wie ihr Keksdos.
01:54:03: Das war jetzt schon... das hat die Babylonische Ausmaße angenommen?
01:54:08: Ja Also jetzt sind wir quer durch die Deutschlandkarte.
01:54:12: Das war zuerst David Telgin, der verschiedene Brötchen aufgezählt hat?
01:54:17: Das war aber schon auch eine diabolische masochistische Übung das dann einer Waldviertlerin zum Vorlesen vorzulegen.
01:54:26: Auch das kommt noch erschwerend hinzu.
01:54:29: Dann hatten wir Sue Schwettzimmer auch von David Telgins und dann kam noch Pfälze hinterher gejagt.
01:54:38: Das waren sehr schön.
01:54:39: Ja, finde ich auch.
01:54:40: und jetzt haben wir noch... Ich habe für Sie noch einen... Sind das die Kirche sagen?
01:54:43: Statt Kirch-Kirche?
01:54:45: Nee, ich hab' jetzt... Das ist wahrscheinlich dass... Wir hatten das Wort heute auch schon.
01:54:49: Kirche?
01:54:50: Nein!
01:54:51: Es ist eines der beliebtesten Beispiele um in Bayern Die Vielfalt... Ich fang einfach an.
01:55:01: Diese kleinen Schneide-Messer, diese kleinen Messer, diese Obst, diese Messer... Grobbra Jetzt aber noch mal.
01:55:10: Grumbra!
01:55:18: Na?
01:55:18: Ja, das war schlecht gemacht weil sie haben jetzt... Krumben sagen wir mehr.
01:55:32: Die Erdipfel oder Herdipfel Entschuldigung, das sind meine Spiegelneuron heißen Bart!
01:55:47: Sie können mich doch hier nicht einfach so mitzufüllen.
01:55:49: Der Stipfel... der Stipfel?
01:55:54: Bodebierer und Kartoffeln.
01:55:57: Das waren bei uns Kartoffel.
01:55:59: Und Kartoffels?
01:55:59: Das waren wir bei uns Katoffes.
01:56:04: Sie sind ja mit diesem Mikrofon rum gelaufen.
01:56:06: haben sie dann immer gesagt wesen sie das Wort vor und lesen sich es noch mal vor?
01:56:11: oder haben sie gesagt lesen sie es im Dialekt vor weil sonst kämen ja immer Ja zum Fahrrad, da sagen wir Fahrrad.
01:56:19: Jetzt im Brot!
01:56:20: Hier haben wir immer Brot gesagt und Kartoffeln.
01:56:23: Das waren bei uns Kartoffel.
01:56:26: Und die Kartoffelsinn sind bei uns die Äppien.
01:56:28: das ist also... Die Kartoffelfinsinn war uns die Kartofeln.
01:56:33: nur mal in der Nähenumgebung sind schon die Erdbeeren zum Dahl.
01:56:38: Erdbieren?
01:56:39: Das ist sehr interessant oder?
01:56:41: Da kann man ein Kartoffell mit Bühren vergleichen.
01:56:43: Erdepfel ja und dann Erpfel Erpfel.
01:56:47: Oder Erdbeerenen?
01:56:49: Erbbernen.
01:56:52: Grundbeeren, Grumbern.
01:56:57: und dann gibt es wie auf der europäischen Sprachkarte das ungarisch raus Sticht.
01:57:04: Gibt's auch noch im mittelfränkischen das Wort Boddaken.
01:57:08: Boddagen stimmt ja!
01:57:10: Also Kartoffeln für die, die es nicht bekommen haben.
01:57:14: Und es gibt auch noch im Augsburger Bereich, sagt man auch noch Bumser.
01:57:20: Also das sehen Sie mal wie unter uns.
01:57:23: nichts davon klingt nach Kartoffel.
01:57:25: Das stimmt!
01:57:26: Wo kommt Kartoffeln her?
01:57:28: Wer hat sich das denn ausgedacht?
01:57:30: Das ist eine sehr gute Frage Wilhelm.
01:57:34: der zweite Ich war dabei.
01:57:37: Ja ich weiß dass sie dabei waren.
01:57:43: Ja, schön.
01:57:44: Sehr schön.
01:57:49: Wollten Sie noch was loswerden?
01:57:51: Wir müssen schon abbinden jetzt.
01:57:55: Fünf Minuten haben wir noch ... Was ist Ihr Lieblingsdialekt, Herr Eisenbad?
01:57:58: Ach alle!
01:58:01: Ich finde alles hat seinen guten Platz.
01:58:04: Aber ich weiß schon, sie finden das alles gut.
01:58:06: Sie haben über zwei Stunden ... Mir sonst immer Vorwürfe machen.
01:58:11: Ich würde das zu akademisch und zu viel ... Und dann aber hier diese Sendung hinlegen, aber was ist denn?
01:58:16: Nee, wieso war doch lustig!
01:58:17: Ja, war sehr lustig.
01:58:20: Wie äh ... Es war sehr Lustig.
01:58:22: Äh ... Sympathie so was, was spricht sie an?
01:58:26: Frau Meiseldraht wollen Sie den Text von Katrin Ohneha noch hören?
01:58:31: Dann müssen wir jetzt aber rausgehen.
01:58:32: Achso, gut, dann wünschen wir Ihnen einen schönen ... Sie können meine persönliche Meinung dazu im Internet nachlesen.
01:58:38: in meinem Blog namens dialektepunktschule.bayern.de.
01:58:43: slash sprachatlast das war eisenbadermaisentrat.
01:58:45: jetzt kommt die straffzeit und wir sagen tschüss bis zum nächsten mal.
01:58:57: Das ist alles nix geschätzt.
01:59:10: In der Barzwochenhütte siehst du, dass Norderer sitzen nur dabei Bessens als Darztes Klärtsreißen nur dabei Verkühnen sie sehen und auch als kalten Hart.
01:59:22: aber lang wird es nicht mehr da an.
01:59:26: das ist alles nichts.
01:59:27: Das ist so als nix gescheitzt.
01:59:29: Es ist alles Söwe.
01:59:30: jeden Sommer ist Söhe, dass man jedes Jahr alles gleich ist.
01:59:34: Das is ma nie ma gleich.
01:59:37: Alles kupft wird geatscht, alles bissen wird gestocher.
01:59:40: Jeder Tag rinnt wie eine Woche dahin, wird zacher geatsch!
01:59:45: Es ist alles selbe.
01:59:47: Jeden Sommer ist es selbe, dass man jetzt ja alles gleich ist – das ist man nicht mehr gleich.
01:59:53: Lange wird's nie mehr da an bis die Gösschen in Schüvene und Gerstigen Düwen in die Haxen passen, die Speis zerreißt schon.
02:00:03: Bei Blut gibt´s Gemur.
02:00:05: Man muss nur durch die Rinden, was dein hart warm ist und dann saffern.
02:00:10: Die Gössen sehen an vor deinem Pech!
02:00:16: Es ist alles als selbe.
02:00:18: Jeden Sommer als selben, dass man jedes Jahr das Gleiche ist, das ist man nicht mehr gleich.
02:00:22: Sogar ein Leuch war es etwas müde, der Teich war es wie eine Hirin, die Sonne, wir fühlten uns brennt und die Gösse wo seine passen.
02:00:28: Ich muss schwimmen gleich wie ausgelad am Sand des Gewichtes vom Wasser im Bach.
02:00:36: Lang hat's net dort.
02:00:37: Der Sommer ist Zeit geworden, ich bin am Neidig.
02:00:40: Hat er's gar so geschmeidig?
02:00:42: Hat er es gar so licht?
02:00:43: Ist ja ein Wurscht das nix geschirrt!
02:00:46: Ist ja gleich dass der Teich sinettriert!
02:00:50: Der Sommer hat eine Hitze!
02:00:53: Wir iwümmen nur mehr waschen mit dem Gesicht in kalte Osten aber nix ist mehr kalt.
02:01:00: Zwischen nix und allem liegt nicht mehr wie einer Borg gössen... ...wie einer borg grad.
02:01:06: Wir haben ein paar Stichbis, Blätzen, lange Nägel zum Glätseln auf die Zeichen.
02:01:12: Auf die Ferschen, Sommer, Hornhardt, Schmiergelpapier und Krotzen bis wir uffern sind.
02:01:19: Als der gestochene was Brochanes sammt sein Klaben kannst du in die Schweißnussen hoher schmieren.
02:01:29: Nämter hat sie das Arien, was im Wolleboll stand verstrattet, sie entertret sich wer wo sei.
02:01:36: Aber lang wird es jetzt nicht mehr da an.
02:01:39: Dann stehen sie die Schere rein, sind noch ein Glätzel nahe und machen grosse Blätzen auf.
02:01:44: Bickern drunter sich alles zusammen.
02:01:47: Wir wissen nur, wenn noch nix.
02:01:49: Und alles ist uns gleich.
02:01:50: aber die Kerndel vom Sand bickern schärmen aneinander wie eine gute Rande.
02:01:55: Es war überhaupt nichts geschenkt!
02:01:58: Weil lang wird's niemand an.
02:02:02: Fliegen die Güssen davon... Link sie angefressen, nieder schlafkrantet es wieder ins pochbett für die fisch und die garstigen stich und die barzwache hitz.
02:02:13: waschen sie das gesicht vergrün sie den hart.
02:02:19: lang hat's nicht da.